Aktuelles

09.09.2016

Hilfsorganisationen probten gemeinsam den Ernstfall

Realistische Einsatzübung von Feuerwehr, DRK und Polizei

 

Rauenberg: [FS] Am Montag, den 05.09.2016, fand eine groß angelegte Hilfeleistungsübung unter realistischen Bedingungen statt. Die Feuerwehren aus Rauenberg und Dielheim, die DRK-Bereitschaften aus Rauenberg und Wiesloch sowie die Polizei Wiesloch verbessern hierdurch stätig Ihre Zusammenarbeit.

 

Das Übungsszenario sah Folgendes vor:

Ein Autofahrer, welcher in betrunkenem Zustand auf der Kreisstraße K7169 von Malschenberg in Richtung Rauenberg fuhr, verlor Höhe der dortigen Kelterhalle die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Radfahrer. Das Fahrzeug kam an der Hauswand der Kelterhalle zum Stehen, der Radfahrer wurde unter dem Fahrzeug eingeklemmt. Der Fahrer des PKW sowie sein Beifahrer wurden schwer verletzt im Fahrzeug eingeklemmt. Bedingt durch den Aufprall fing das Fahrzeug Feuer. Passanten die den Unfallhergang beobachtet hatten versuchten Erste Hilfe zu leisten und setzten den Notruf ab.

 

Um 19:05 Uhr ging der Notruf bei der ILS ein, welche unverzüglich die Rettungskräfte alarmierte. Bereits nach wenigen Minuten trafen die ersten Rettungskräfte von Polizei, DRK und Feuerwehr ein. Die Polizei sperrte die Einsatzstelle weiträumig ab und unterstützte den Rettungsdienst bei der Lageerkundung. Das zuerst eingetroffene Fahrzeug der Feuerwehr Dielheim, der VRW (Vorausrüstwagen), löschte den Entstehungsbrand mittels Kleinlöschgerät und besprach die weitere Vorgehensweise mit dem anwesenden Notarzt. Priorität hatte nun die Menschenrettung der beiden eingeklemmten Fahrzeuginsassen, da der Notarzt bei dem Radfahrer nur noch den Tod feststellen konnte. Nach und nach trafen weitere Fahrzeuge der Feuerwehren aus Rauenberg und Dielheim ein. Während der MTW (Mannschaftstransportwagen) der Feuerwehr Dielheim als Einsatzleitung fungierte, wurde vom HLF (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug) der Feuerwehr Rauenberg und vom LF8/6 (Löschgruppenfahrzeug) der Feuerwehr Dielheim die Rettung der eingeklemmten Personen mittels hydraulischem Rettungsgerät und Hebekissen vorbereitet und eingeleitet. Den Brandschutz während der Rettungsmaßnahmen stellte das LF16 (Löschgruppenfahrzeug) der Feuerwehr Rauenberg sicher. Unter Anleitung des Notarztes, Felix Schmitt, wurde die patientengerechte Rettung durchgeführt. Die eingeklemmten Personen wurden nach Öffnen des Fahrzeuges mittels Spineboard gerettet und zur weiteren Versorgung an den Rettungsdienst übergeben. Die unter dem Fahrzeug verstorbene und eingeklemmte Person musste mittels Hebekissen geborgen werden. Da es sich um einen Unfall mit Todesfolge handelte wurde von Seiten der Polizei der Verkehrsunfalldienst verständigt. Nach circa einer Stunde konnte die Übung erfolgreich beendet werden.

 

Zur anschließenden Manöverkritik traf man sich im Feuerwehrhaus Rauenberg. Bei dieser sehr realistischen Übung wurde sehr viel Wert auf das Zusammenspiel der Rettungsorganisationen gelegt, aber auch die sichere und schnelle Anwendung der Rettungsgeräte und die Kommunikation zu allen Seiten kritisch beäugt. Sowohl positive Ereignisse wie auch Schwachstellen wurden angesprochen um für die Zukunft Verbesserungen erreichen zu können. Diese gilt es in weiteren gemeinsamen Übungen zu verbessern bzw. zu beseitigen. Diese Übung schilderte auch ein trauriges Ende, da es eine Übung mit Todesfolge war, was so jederzeit im realen Einsatz vorkommen kann und mit den Einsatzkräften entsprechend nachbesprochen werden muss. Auch der stellvertretende Bürgermeister, Christian Kollenz, welcher der Übung beiwohnte, zeigte sich beeindruckt über die Zusammenarbeit der Organisationen.

 

An dieser Stelle geht unser Dank an alle die uns bei dieser Übung unterstützt haben:

Dies sind die Stadtverwaltung Rauenberg, Heinz Maier vom städtischen Bauhof, Alexander Stroh vom Malteser Hilfsdienst in Wiesloch, welcher wie immer sehr gut unsere Verletzten schminkte, unsere Verletztendarsteller die nicht aus den Reihen der Organisationen stammten, den DRK Bereitschaften Rauenberg und Wiesloch mit Notarzt Felix Schmitt sowie den Kameraden der Feuerwehr Dielheim. Dank außerdem an das Polizeirevier Wiesloch welches die Streifenwagenbesatzung zur Verfügung stellte.

 

Nach der Übung saß man noch bei einem Imbiss gemütlich im Feuerwehrhaus Rauenberg zusammen wo man sich einig war, im nächsten Jahr wird es wieder eine Übung geben.

 

Quelle:

Bericht: F. Sommer

Bilder: B. Dobroschke

27.06.2016

Feuerwehrleute stellen Fitness bei Stairrun unter Beweis

4. Firefighter Stairrun in Wilhelmsfeld

 

[JH] Am Samstag, den 25.06.2016, fand in Wilhelmsfeld der 4. Firefighter Stairrun statt. Mit insgesamt 12 Stockwerken und 192 Stufen war der 41 Meter hohe Teltschikturm auf dem Schriesheimer Kopf das Ziel der Feuerwehrkameradinnen und Kameraden.

Gegenüber zahlreichen Wanderern, welche den Turm in der Vergangenheit in sportlichem Outfit bezwangen, mussten die Wehrleute mit kompletter PSA (Persönliche Schutzausrüstung) und schwerem Atemschutz an den Start. Keine leichte Aufgabe auf die sich die Kameradinnen und Kameraden zuvor über mehrere Wochen hinweg vorbereiteten. Voll motoviert waren dementsprechend alle Teilnehmer und daran konnte nicht einmal das schlechte Wetter am Wettkampftag etwas ändern. Insgesamt reisten 64 Teilnehmer aus unterschiedlichsten Feuerwehren an. Ein Team kam sogar extra aus der Schweiz angereist um sich dieser Aufgabe zu widmen. Von der Feuerwehr Abteilung Rauenberg nahmen Marius Haupt (1 Minute 3 Sekunden), Dennis Menges (1 Minute 4 Sekunden), Julian Haupt (1 Minute 9 Sekunden) und Heinz Maier (1 Minute 28 Sekunden) am Wettkampf teil. Dass dies keine reine Männersache ist stellte Fabienne Reinhardt von der Abteilung Malschenberg (1 Minute 44 Sekunden) unter Beweis. Abschließend bleibt festzustellen dass wir mit dem 5. Platz in der Mannschaftswertung ein starkes Team mit viel Kampfgeist stellten. In diesem Sinne freuen wir uns auf einen weiteren Wettkampf im kommenden Jahr :)

19.02.2016

Feuerwehr engagiert sich über Ihren Aufgabenbereich hinaus

Gesamtfeuerwehr zählt sechs neue Feuerwehrsanitäter

 

[JH] Ende Januar endete für sechs Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Rauenberg, Rotenberg und Malschenberg die 80-stündige Ausbildung zum Feuerwehrsanitäter.

In insgesamt 50 Stunden Praxistraining und 30 Stunden theoretischer Ausbildung via E-Learning erlernten die Teilnehmer zuvor die Grundlagen der Notfallmedizin um in den bevorstehenden Einsätzen als Sicherung der eigenen Einsatzkräfte oder als sogenannter First Responder bei Notfallpatienten eingesetzt werden zu können. Besonders im ländlichen Bereich ist es häufig der Fall, dass die Feuerwehren vor dem Rettungsdienst beim Patienten eintreffen und so eine adäquate Erstversorgung gewährleistet sein muss. Dies wird zukünftig die Aufgabe der nun frisch ausgebildeten Feuerwehrsanitäter sein.

Ausbildungsleiter Thorben Schreyer und sein Team der Skillqube GmbH behandelten Themen wie beispielsweise das Muskel- und Skelettsystem, Anatomie & Physiologie, Klinische Untersuchung und Diagnostik, Respiratorische Notfälle, Kardiologische- und Kreislaufnotfälle, Neurologische Erkrankungen, Traumatologische Notfälle sowie viele weitere Themengebiete. Nachdem die theoretischen Grundlagen gelehrt waren musste das Wissen anhand von Fallbeispielen in der Praxis angewandt werden.

Neben der Ausbildung zum Feuerwehrsanitäter absolvierten alle Teilnehmer erfolgreich die Ausbildung zum BLS-Provider der American Heart Association welche sich mit den Maßnahmen der Reanimation sowohl bei Säuglingen, Kindern und Erwachsenen beschäftigt. Trainiert werden hier auch der Umgang mit einem AED (Automatisierter Externer Defibrillator) sowie dessen richtige Anwendung.

Wir gratulieren den Kameradinnen und Kameraden Tabea Böhli, Nikolas Ebert, Fabian Harth, Marius Haupt, Iris Ittemann und Fabienne Reinhard recht herzlich zur bestandenen Prüfung und wünschen für die bevorstehenden Einsätze viel Erfolg.

12.02.2016

Jahreshauptversammlung 2016

 

Bilanz zogen die Rauenberger Floriansjünger bei zurückliegender Jahreshauptversammlung

 

Rauenberg: Ende Januar kamen die Angehörigen der Feuerwehr Stadt Rauenberg Abteilung Rauenberg zu Ihrer alljährlichen Jahreshauptversammlung zusammen. Neben den zahlreich erschienenen Kameradinnen und Kameraden durfte Abteilungskommandant Julian Haupt den neuen obersten Feuerwehrmann, Herr Bürgermeister Peter Seithel, begrüßen. Ebenso folgten seiner Einladung der Unterkreisführer, Jürgen Förderer, Rauenbergs Gesamtkommandant, Rainer Stephan, sowie Ehrenkommandant Walter Holzwarth.

 

Dass das zurückliegende Jahr keinesfalls ein einfaches Jahr war, untermauerte der Bericht des Abteilungskommandanten. Überschattet von dem allzu frühen Tod des damaligen Bürgermeisters, Frank Broghammer, musste in den Reihen der Feuerwehr trotz allem viel geleistet werden. Zum Jahresende 2015 bestand die Wehr aus 71 Mitgliedern welche sich auf die Bereiche Einsatzabteilung (46), Jugendabteilung (28) und Altersabteilung (4) unterteilten. Zwar lag das Einsatzaufkommen mit nur 36 Einsätzen so tief wie nie zuvor jedoch galt es 31 Übungen, 10 Sicherheitswachdienste und 4 größere Feste zu meistern. Aus- und Fortbildungen in Form von Lehrgängen, Tätigkeiten in beispielweise der Gerätewartung/-pflege, Ausschusssitzungen und sonstige administrative Aufgaben sind hier noch nicht einmal mit inbegriffen. Hinzu kam im vergangenen Jahr die Mammut-Aufgabe der Planung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges. Zusammenfassend blieb für den Abteilungskommandanten festzustellen, dass der durchschnittliche Zeitaufwand eines/einer einfachen Feuerwehrmannes/-frau bei ca. einem Drittel der Abende des Jahres lag. Geht man von den Kameradinnen und Kameraden aus, welche beispielsweise in der Jugendarbeit, Gerätepflege oder im Feuerwehrausschuss engagiert waren, so kamen auch schnell einmal durchschnittliche Zahlen von 4 bis 5 Abende pro Woche zustande. Da dies bei weitem keine Selbstverständlichkeit ist viel der Dank an die Kameradinnen und Kameraden für die geleistete Arbeit umso höher aus. Besonders erfreut war die Wehrführung über das hohe Engagement des Gerätewartes, Detlef Nold, welcher hierfür ein separates Präsent erhielt. Die Jugendleiterin Tabea Böhli und ihr Kollege Marius Haupt wurden ebenfalls mit einem besonderen Dank bedacht. Neben Ihrer Tätigkeit in der Einsatzabteilung waren beide wöchentlich zwei Mal für die Jugendfeuerwehr da und fanden trotz dieser hohen Belastung noch die Zeit den Feuerwehrsanitäterlehrgang, welcher eine Laufzeit von 3 Monaten hatte, zu absolvieren. Ein besonderes Anliegen der Wehrführung war es Herrn Bürgermeister, Peter Seithel, besonders herzlich in den Reihen der Floriansjünger zu begrüßen. Um Ihn auf die bevorstehenden Einsätze optimal vorzubereiten erhielt das Stadtoberhaupt seine persönliche Feuerwehruniform überreicht.

 

Im Anschluss an den Bericht des Abteilungskommandanten berichtete sein Stellvertreter, Sebastian Beisel, über die Tätigkeiten im Bereich der Gerätewartung. Nachdem im vergangen Jahr eine umfassende Bestandsaufnahme durchgeführt wurde waren es in Summe ca. 348 feuerwehrtechnische Geräte, welche gefordert durch den Gesetzesgeber, besonderen Prüfungen unterzogen werden mussten. Diese Prüfungen konnten im vergangenen Jahr erfolgreich durchgeführt werden. Trotz der angespannten Haushaltssituation konnte Beisel auch von größeren Neuanschaffungen im Berichtsjahr berichten. So konnte ein neuer Wassersauger, zwei neue Atemschutzgeräte, ein neuer Rollcontainer Gitterbox, ein neuer Atemschutzmaskentrockenschrank sowie ein neuer Wäschetrockner angeschafft werden. Das Investitionsvolumen hierfür lag bei knapp 17 000€. Für das bevorstehende Jahr liegt nun der Fokus auf der Beschaffung des neuen Gerätewagen-Transport sowie einigen Instandhaltungs- bzw. Umbaumaßnahmen am Feuerwehrgerätehaus.

 

Dem Bericht des Fachbereiches „Gerätewartung“ schloss sich Marius Haupt mit dem Bericht der „Jugendabteilung“ an. Während die Anzahl der Jugendlichen zum Ende des Berichtjahres noch bei 28 lag, konnte diese mittlerweile erneut auf 30 gesteigert werden. Besonders wichtig ist daher der Ausbau der Jugendfeuerwehrführung, welcher zum Jahresende 2015 erfolgreich gestartet werden konnte. Neben dem ursprünglichen Team welches aus Fabian Ronellenfitsch, Marius Haupt, Sebastian Stier und Tabea Böhli bestand konnten zum Jahresende Jessica Simon und Dennis Menges gewonnen werden. Die hohe Anzahl an Jugendlichen wurde im Berichtsjahr in drei verschiedenen Gruppen an insgesamt zwei Abenden pro Woche betreut. Als Highlights des Berichtsjahres nannte Haupt die 24-Stunden-Übung, die Teilnahme an der Bereichsübung, einen Besuch der Flughafenfeuerwehr in Stuttgart, das Zeltlager am Brombachsee, den Besuch des Freizeitparks Tripsdrill, den Kaffee- und Kuchenstand an der Winzerkerwe, einen Kinobesuch sowie die Weihnachtsfeier mit dem Besuch einer Kartstrecke.

 

Neben den unterschiedlichen Berichten stand am Abend auch die traditionelle Neuaufnahme bzw. Übernahme in die Einsatzabteilung auf dem Programm. Marcel Knopf, welcher im Berichtsjahr als Quereinsteiger hinzukam, wurde in die Einsatzabteilung übernommen. Patrick Kreißl und Matthias Boecker wurden von der Jugendfeuerwehr in die Einsatzmannschaft übernommen und mittels traditionellem Handschlag begrüßt.

 

Bürgermeister, Peter Seithel, dankte in seinem Grußwort für den ehrenamtlichen Einsatz und das herausragende bürgerschaftliche Engagement bei Einsätzen und Übungen. Ebenfalls sehr erfreut war er von seiner herzlichen Aufnahme innerhalb der Wehr und seinem Antrittspräsent. Trotz der finanziell schwierigen Situation sicherte er seine tatkräftige Unterstützung zu und versicherte den Einsatz der Verwaltung für die bevorstehende Fahrzeugbeschaffung.

21.10.2015

Unterkreis Wiesloch zählt 20 neue Truppführer/-innen

 

Rauenberg: [JH] Am vergangenen Dienstag konnten 20 junge und hochmotivierte Feuerwehrfrauen und -männer auf einen erfolgreich abgeschlossenen Truppführerlehrgang zurückblicken.

In den vergangen drei Wochen mussten Sie hierfür drei Mal pro Woche neue Herausforderungen annehmen. Angefangen von den Rechtsgrundlagen, dem richtigen Verhalten in Gefahrensituationen, dem Umgang mit Gefahrstoffen und vielen anderen weiteren Themengebieten wurden die Jungs und Mädels auf Ihre kommenden Aufgaben im Feuerwehrdienst vorbereitet. Keine einfache Aufgabe denn zukünftig sind Sie in der Verantwortung über Ihren Truppmann im Feuerwehreinsatz. Dies bedeutet beispielsweise im Innenangriff zu erkennen wann die Grenzen erreicht sind und ein Rückzug angetreten werden muss bevor es auch für die Feuerwehrangehörigen gefährlich werden kann. Also die Verantwortung über Ihr eigenes Leben sowie das Ihres Wegbegleiters.

Zusammen mit einem Team mehrerer erfahrener Ausbilder konnten fast alle Teilnehmer dieses Ziel erreichen. Wir gratulieren an dieser Stelle allen Teilnehmern welche aus folgenden Wehren kamen: Rauenberg, Wiesloch, Baiertal, Mühlhausen und Rettigheim.

Von Seiten der Feuerwehr Rauenberg Abteilung Rauenberg nahmen Jessica und Mareike Simon an diesem Lehrgang mit Erfolg teil.    

08.07.2015

Raiffeisen unterstützt die Feuerwehr

 

Rauenberg: Eine großzügige Spende in Höhe von 400 € durfte die Freiwillige Feuerwehr Rauenberg kürzlich von der Raiffeisen Baucenter AG entgegennehmen.

Anlass für die großzügige Spende war die Ausbildung von Brandschutzhelfern für die Rauenberger Filiale des Baucenters. Abteilungskommandant Julian Haupt und Stellvertreter Gregor Wipfler durften den Scheck kürzlich aus den Händen des Rauenberger Filialleiters Klaus Albrecht entgegennehmen. Albrecht dankte der Feuerwehr für die professionelle Ausbildung seiner Mitarbeiter in Sachen Brandschutz und zeigte sich erfreut über die Möglichkeit solch eine Ausbildung im eigenen Ort durchführen zu können. Auch die Rauenberger Wehr zeigte sich erfreut über das Vertrauen in die Organisation sowie deren Fachwissen. Es sei keine Selbstverständlichkeit, dass man sich in Sachen Aus- und Fortbildung seiner Mitarbeiter auf die ehrenamtlich tätigen Heferinnen und Helfer verlasse zumal es heutzutage Firmen gibt welche diese Schulungen reihenweise anbieten. Für die Rauenberger Wehrführung ein Vertrauensbeweis welcher eine optimale Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und ortsansässigen Unternehmen fördere.

Im Bild von links: Filialleiter Klaus Albrecht, Stv. Abt. Kommandant und Ausbildungsleiter Gregor Wipfler, Abt. Kommandant Julian Haupt

Im Bild: Einer der Teilnehmer beim praktischen Training. Handhabung eines Feuerlöschers.

15.05.2015

Wehren probten den Ernstfall

Gemeinsame Großübung der Hilfsorganisationen

 

Rauenberg: [F.S.] Die Feuerwehr Rauenberg, Feuerwehr Dielheim, Polizei Wiesloch, DRK Bereitschaft Rauenberg und DRK Bereitschaft Wiesloch führten am Montag den 04.05.2015 erfolgreich eine realistische Unfallübung durch.

 

Ein simulierter schwerer Verkehrsunfall im Bereich der Frauenweilerstraße in Rauenberg wurde für das Übungsszenario angenommen. Durch Missachtung der Vorfahrt und überhöhter Geschwindigkeit kollidierten zwei PKWs. Durch die enorme Wucht des Aufpralls wurden die Fahrzeuge auf zwei abgestellte Container geschleudert.

Beide Fahrzeugführer wurden in ihren Fahrzeugen schwer verletzt eingeklemmt, eine Beifahrerin konnte unter Schock das Fahrzeug unverletzt verlassen und irrte umher.

 

Diese Ausgangslage war eine Nachstellung eines jederzeit real werdenden Unfallgeschehens. Die Alarmierung der Feuerwehren und Rettungskräfte erfolgte um 19:00 Uhr. Aufgrund des ersten Meldungseingangs in der Leitstelle wurden gleich mehrere Rettungsmittel alarmiert.

 

Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr, des DRK und der Polizei fuhren daraufhin den Übungsort an ohne zu wissen was sie erwartet. Als erstes traf die Polizei Wiesloch an der Einsatzstelle ein. Die Beamten sicherten sofort die Unfallstelle ab, betreuten anschließend die Verletzten in den Fahrzeugen und führten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste- Hilfe-Maßnahmen durch. Wenig später trafen die Feuerwehren aus Rauenberg und Dielheim sowie die DRK Ortsbereitschaften Rauenberg und Wiesloch mit zwei Notärzten an der Einsatzstelle ein.

 

Ein besonderer Fokus lag insbesondere auf der Zusammenarbeit der eingesetzten Organisationen. Die Rettungs- und Feuerwehrkräfte begannen mit der Rettung der verletzten Personen mittels hydraulischem Rettungsgerät.

Zeitgleich wurde der Brandschutz an den verunfallten Fahrzeugen sichergestellt und auslaufende Betriebsstoffe mittels Bindemittel gebunden.

Das Vorgehen bzgl. der Rettung der eingeklemmten Personen wurde zwischen den Feuerwehr-Gruppenführern und den Notärzten abgesprochen. Die eingeklemmten PKW-Fahrer wurden durch die Feuerwehr befreit und an die Rettungskräfte des DRK übergeben.

An der Unfallstelle wurden die Verletzten versorgt und für den Transport in Krankhäuser stabilisiert. Anschließend wurden die Patienten zu den bereitstehenden Rettungswagen gebracht. Auch die unter Schock stehende Person wurde fachmännisch betreut.

 

Neben den Verkehrslenkungsmaßnahmen und dem Errichten von Straßensperren hatte die Polizei als weitere Aufgaben die Unfallursachenforschung zu betreiben, Verletzte zu identifizieren und Angehörige, wenn möglich, zu informieren.

 

Ca. 45 Minuten nach der Alarmierung waren die eingeklemmten Personen von der Feuerwehr aus den Fahrzeugen befreit und bereits an den Rettungsdienst übergeben.

 

Zur Nachbesprechung und einem kleinen Imbiss traf man sich im Anschluss an die Übung im Feuerwehrhaus Rauenberg.

 

Vorab kann gesagt werden, dass die Verantwortlichen durchweg von einem positiven Übungsergebnis ausgehen. Insbesondere die gute Zusammenarbeit der einzelnen Abschnitte und der hohe Motivationsgrad der Übenden aller teilnehmenden Organisationen sind dabei hervorzuheben sowohl in der Vorbereitung als auch während der Übung selbst.

 

Die Feuerwehren Rauenberg und Dielheim werden gemeinsam bei Verkehrsunfällen auf der Kreisstraße K4170 alarmiert. Damit eine schnelle und reibungslose Zusammenarbeit, nicht nur zwischen den Feuerwehren, möglich ist begannen bereits 2014 die Übungsvorbereitungen für diese realistische Übung. Umfangreiche Vorbereitungen mussten getroffen werden um dieses möglichst echt dargestellte Szenario realisieren zu können.

Die Darstellung von Verletzten erfolgte durch die Jugendfeuerwehr. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an Alexander Stroh der uns die Verletzten schminkte, weiter an die Stadt Rauenberg sowie den Bauhof für die Unterstützung und Sperrung der Strasse. Ein weiterer Dank an die DRK Bereitschaften Rauenberg und Wiesloch, auf euch ist immer Verlass. Ein besonderer Dank ebenfalls an das Polizeirevier Wiesloch für die Bereitstellung der Streife.

 

Die aus der Übung resultierenden Verbesserungsmöglichkeiten fließen in die zukünftige Ausbildung und Einsätze ein und sorgen für noch mehr Professionalität bei der Bewältigung solcher Einsätze.

25.02.2015

Umgang mit Gefahrstoffen trainiert

ABC-Ausbildung mit Halbtagesdienst beendet

 

(mfr) Im ersten Ausbildungsblock „ABC-Gefahrstoffe“ wurden die Maßnahmen beim Austritt gefährlicher Stoffe trainiert. Kürzlich endete das Modul mit einer Halbtagesausbildung.

 

Zu Beginn trafen sich die Führungskräfte im Gruppen- und Zugführerdienst, um die Taktik bei sogenannten ABC-Einsätzen zu besprechen. Wie auch bei den anderen Einsatzarten gibt es in diesem Bereich ein Standardvorgehen. Bei Gefahrstoffeinsätzen sieht dies bestimmte Fahrzeuge aus Wiesloch und Rauenberg sowie die dazugehörigen Mannschaften vor. In der ersten praktischen Übungseinheit, kurze Zeit darauf, wurden verschiedene Gerätschaften besprochen und der Umgang mit ihnen trainiert. Hierbei stand die zeitnahe und richtige Inbetriebnahme im Vordergrund. Eine der drei Stationen beinhaltete den Aufbau des Dekontaminationsbereichs, samt Dusche und Entkleidungsbehälter. Diese Gerätschaften mussten rasch vom Tanklöschfahrzeug, Rüstwagen und Gerätewagen Gefahrgut zusammengetragen werden, so dass der gesamte Bereich innerhalb von fünf Minuten einsatzbereit sein kann. Station 2 widmete sich der Pumpenkunde. Wichtig war dabei, die vorhandenen Pumpen ihren spezifischen Temperaturklassen zuzuordnen, die darüber bestimmen, welches Medium damit gepumpt werden kann. Gleichzeitig wurden Auffangbehälter und Fortleitungsgegenstände durchgesprochen. In der letzten Station stand das umfangreiche Abdichtungsmaterial im Fokus. Je nach Material und Beschaffung der Leckage können verschiedene Gegenstände herangezogen werden, um ein Leck abzudichten. Hierzu zählen unter anderem Keile, Hanffasern, eine spezielle Karosseriedichtmasse und Druckluft-Dichtkissen.

Bei zwei Übungseinsätzen durften die Feuerwehrleute aus Wiesloch und Rauenberg das Erlernte unter Beweis stellen. Hierzu traf man sich zur Halbtagesausbildung in Wiesloch. Im ersten Übungsszenario, welches im städtischen Bauhof durchgeführt wurde, diente der Übungscontainer der Berufsfeuerwehr Heidelberg als leckgeschlagener Transporter. Rasch sollte hier herausgefunden werden, um welchen Stoff es sich handelt und welche Eigenschaften er hat. Wie im Realeinsatz wurden verschiedene Trupps mit Chemiekalienschutzanzügen zur Erkundung und zum Abdichten geschickt. Schnell konnten diese herausfinden, worum es sich genau handelte. Gleichzeitig wurde die gesamte Infrastruktur für einen solchen Fall aufgebaut. Absperrung, Dekontaminationsbereich, dreifacher Brandschutz und Einsatzleitung gingen in rascher Abfolge in Betrieb. Nach etwas mehr als einer Stunde waren alle Übungsziele erreicht, so dass die Manöverkritik durchgeführt werden konnte.

Die zweite Einsatzübung führte die Feuerwehrleute zum Winzerkeller. Dort stand der Gerätewagen Transport als vermeintliches Lieferfahrzeug, welches leckgeschlagene Behältnisse geladen hatte. In diesem Fall stellte sich schnell heraus, dass der Stoff mit Löschwasser reagiert. Da die Handgriffe nun noch schneller saßen, konnte schon nach kurzer Zeit Entwarnung gegeben werden. Das Abdichten und Umlagern gelangen nun noch schneller. Nach einer abschließenden Manöverkritik konnte die erfolgreiche Ausbildung beendet werden.

 

Quelle:

Bericht: Marco Fritz (FF Wiesloch)

Bilder: Björn Dobroschke

18.02.2015

5. Schlachtfest bei den Floriansjüngern – Volles Haus

 

[JH] Auch im Jahr 2015 luden die Freiwillige Feuerwehr Rauenberg und Ihr Förderverein am Fastnachtssamstag zum Schlachtfest in die Hallen der Floriansjünger ein.

 

Nachdem in den Jahren zuvor immer Menschenmassen in Richtung Feuerwehrhaus zogen waren die Erwartungen auch in diesem Jahr sehr hoch und man stellte enorme Anforderungen an sich selbst. So traf man sich bereits um 4.00 Uhr um gemeinsam die letzten Handgriffe für eine Weiterführung des Erfolges in den Vorjahren zu tätigen.

 

Ab 10.00 Uhr war das Fest, welches wie auch in den Vorjahren unter dem Titel „All you can eat - Essen bis das Hemd spannt“ stand, dann eröffnet. Auch die ersten Gäste ließen nicht lange auf sich warten. Bereits um 11.30 Uhr waren die Plätze in der Halle voll besetzt. Jede Menge Arbeit hieß dies für die Kameradinnen und Kameraden der Wehr jedoch bestätigte dies auch, dass sich die Arbeit der vergangenen Tage gelohnt hat. Sichtlich erfreut liefen die Arbeiten dann wie am Schnürchen.

 

Ein besonderer Dank geht an die Bevölkerung aus Rauenberg und Umgebung für die Unterstützung und Treue zur Rauenberger Wehr, an unseren Chefkoch Marek Ohlheiser, welcher zusammen mit seinem Küchenteam über den Tag hinweg jede Menge Fleisch und Kartoffel zu Füllsel, Wellfleisch, Leber- und Griebenwurst verarbeitete sowie an „TV Überregional“ für die ausgezeichnete Berichtserstattung. Bleibt abschließend auf eine erfolgreiche Weiterführung des bereits zur Tradition gewordenen Schlachtfestes zu hoffen.

Das nachfolgende Video entstand mit freundlicher Unterstützung von TV Überregional

23.11.2014

Brandschutzausbildung im Pflegeheim „Haus Melchior“

 

[RS] Im Oktober wurden über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Seniorenresidenz Haus Melchior in Rauenberg zu Brandschutzhelfern ausgebildet.

In den letzten Jahren hört man immer mehr von Vorfällen in Pflegeheimen, bei denen ein Feuer ausgebrochen war. Gerade vor kurzem ist ein Feuer in einem Pflegeheim in Sandhausen ausgebrochen. Deshalb ist es wichtig, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Pflegeheimen sich in Sachen Brandschutz auskennen. Jeder soll in der Lage sein, in einem Ernstfall einen Feuerlöscher in Betrieb nehmen zu können und das Feuer zu löschen bzw. die Brandausbreitung zu minimieren ohne sich auch noch selbst in Gefahr zu bringen.

Dies wurde in einer 2 Stündigen Ausbildungseinheit den Teilnehmern vermittelt. Im theoretischen Teil ging es um die verschiedenen Brandursachen, Absenden des Notrufs, Evakuierung von Bewohnern, verschiedene Löschmöglichkeiten und Informationen über den organisatorischen und betrieblichen Brandschutz.

Im praktischen Teil konnten die Teilnehmer Löschübungen mit einem Feuer Trainer durchführen. Mit einem Feuer Trainer kann man verschieden Brandszenarien wie z. B. einen Flächenbrand oder Mülleimerbrand simulieren.

Jeder Teilnehmer konnte unter fachmännischer Anleitung die Brandszenarien löschen.

Auch Residenzleiterin Marion Heidemann musste ran und unter Applaus war das Feuer schnell gelöscht.

 

Vor kurzem fand die Übergabe der Teilnahme Urkunden mit der Residenzleitung Fr. Heidemann, dem Brandschutzbeauftragen des Haus Melchior Hr. Kresse und dem Stadtkommandanten Rainer Stephan statt. Frau Heidemann bedankte sich herzlich bei Rainer Stephan für die professionelle Schulung, die allen sehr viel Sicherheit gab.

11.11.2014

Der BGV unterstützt das Ehrenamt in der Region

 

Rauenberg: [JH] Zu einer besonderen Übung versammelten sich die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Rauenberg in der vergangenen Woche. Auf dem Plan stand eine Informationsveranstaltung zum Thema „Versicherungsschutz“ mit anschließender Spendenübergabe des BGV. Als Versicherer steht der BGV den Kommunen bereits jahrelang zur Seite und unterstützt das Ehrenamt in der Region. So werden jährlich rund 300.000 € in Form von Spenden, sei es für die Anschaffung von Tragkraftspritzen, Wärmebildkameras, Stromerzeugern oder auch Rauchschutzvorhängen, an die Feuerwehren der Region zurückgegeben. Abteilungskommandant Julian Haupt und seine beiden Stellvertreter Gregor Wipfler und Sebastian Beisel durften einen neuen Rauchschutzvorhang aus den Händen von Thomas Geier (Bezirksdirektor), Hubert Axtmann (Direktionsbevollmächtigter) und Bärbel Spannagel (Hauptvertretung Mühlhausen) entgegennehmen. Bereits vor circa drei Jahren durfte sich die Rauenberger Wehr über eine Tragkraftspritze im Wert von 10.000 €, ebenfalls von der BGV gestiftet, freuen. Der Rauchschutzvorhang im Wert von circa 1000 € zeigt wie groß das Engagement der BGV im Bereich des „Ehrenamtes“ ist. Abteilungskommandant Julian Haupt zeigte sich über die erneute Spende sehr erfreut und betonte wie wertvoll dies für die Feuerwehren ist. Gleichzeitig verwies die Wehrführung auf den Stellenwert dieser Spende und merkte an, dass dies bei Weitem nicht selbstverständlich sei. Auch in  Zukunft hofft man auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Im Bild von links nach rechts: Sebastian Beisel, Julian Haupt, Bärbel Spannagel, Hubert Axtmann, Gregor Wipfler, Thomas Geier

10.11.2014

Gefahrgutübung auf dem Gelände des PZN

Gemeinsame Übung der Feuerwehren Rauenberg und Dielheim

 

[FS] Am Sonntag, den 02.11.2014, führte die Feuerwehr Dielheim gemeinsam mit der Feuerwehr Rauenberg eine kleine Gefahrgutübung auf dem Gelände des PZN durch. Folgende Lage wurde als Übungsszenario angenommen: ein Mitarbeiter eines Chemiebetriebes hantierte mit einer Flüssigkeit wobei diese zum ungewollten Freisetzen kam. Das Werksgelände konnte komplett geräumt werden, sodass niemand verletzt wurde. Eine kleine Menge an Flüssigkeit trat weiter aus.

 

Sofort nach Ankunft der Feuerwehr Dielheim am Einsatzort wurde die Lage erkundet. Ein Trupp rüstete sich mit leichten Schutzanzügen und Pressluftatmern aus und drang in sicherer Entfernung zu den havarierten Kanistern vor. Hierbei wurde folgende Lage festgestellt:

 

- Gefahrgut läuft aus

- es bildeten sich Dämpfe

 

Zur Sicherung der eigenen Kräfte ließ der Einsatzleiter die Feuerwehr Rauenberg mit dem Gerätewagen Gefahrgut und dem MTW nachalarmieren. Parallel hierzu wurden ein dreifacher Löschangriff (Wasser, Schaum, Pulver) und eine sogenannte Not-Dekontaminations-Stelle aufgebaut. Im weiteren Einsatzverlauf wurden über die Leitstelle weitere Infos über den auslaufenden Stoff eingeholt. Darüber hinaus drangen zwei Trupps unter CSA zu den Kanistern vor und bargen diese. Sie wurden verschlossen und in ein bereit gestelltes Behältnis verbracht. Die Dämpfe wurden mittels Sprühnebel niedergeschlagen, ebenfalls wurden EX-Messungen durchgeführt.

 

Fazit: Solche Einsätze sollten immer geübt werden, da sich hier immer wieder zeigt wie umfangreich diese sind. Die Feuerwehren waren jedoch mit der Übung im Anschluss zufrieden. Man konnte sagen: „Wir haben das Übungsziel erreicht“.

 

Ein besonderer Dank geht an das PZN Wiesloch und deren Werkfeuerwehr für die zur Verfügungstellung des Geländes und dem angenommenen Übungsszenario.

02.11.2014

Feuerwehr Rauenberg zu Besuch beim DRK Wiesloch

Auffrischungskurs „Erste-Hilfe“

 

[FS] Feuerwehren werden immer dann gerufen wenn Notsituationen dies erfordern. Dementsprechend ist es wichtig, dass unsere Kameraden/innen nicht nur für die Brandbekämpfung gut ausgebildet werden, sondern auch in Sachen Erste Hilfe. Oftmals ist es so, dass die Feuerwehr schneller am Unfallort ist als der Rettungsdienst und evtl. auch die Erstversorgung vornehmen muss. Nicht umsonst ist der Erste-Hilfe-Kurs mittlerweile Bestandteil der Grundausbildung. Aber was ist bei der Erstversorgung zu tun? Deshalb trafen sich die Angehörigen der Feuerwehr Rauenberg beim DRK in Wiesloch um das bereits Erlernte wieder einmal aufzufrischen. Unter der fachkundigen Anleitung des Rettungsassistenten Jeannot Ensminger und seinem Team beschäftigten sich die Angehörigen der Feuerwehr Rauenberg in einem zweistündigen Theoretischen Unterricht mit den wichtigsten Fragen der Ersten-Hilfe. Ob Atem- oder Bewusstseinsstörungen, Polytrauma bei Unfällen, Schockbekämpfung, Maßnahmen bei verschiedenen Wundarten, Retten von Personen mit Wirbelsäulenverletzungen, Herzinfarkt, Wiederbelebung oder Druckverband - all diese Themen wurden in einem Schnelldurchlauf angesprochen.

Im zweiten zweistündigen Unterricht wurde das Erlernte und Aufgefrischte praktisch geübt. So übte man auch den Umgang mit dem Spineboard, dem Ket-System und die Herz-Lungen-Wiederbelebung sowie verschiedene Verbandtechniken. Alles in Allem waren dies zwei gelungene Unterrichtsabende.

Allen Beteiligten ist bewusst dass diese Auffrischung keinen Ersatz für einen regulären Erste-Hilfe-Kurs darstellt wie ihn das DRK oder die Malteser anbieten.

Die Unterweisung hat lediglich zu einer Auffrischung bzw. Vertiefung des Wissens gedient.

Ein ganz besonderer Dank gilt dem DRK Ortsverein Wiesloch für die zur Verfügung Stellung der Räumlichkeiten, der Verpflegung und dem zur Verfügung gestellten Übungsmaterial sowie dem Ausbilder Team für das Opfern ihrer Freizeit. Am Ende der Veranstaltung waren sich alle einig, dass dies auf jeden Fall nächstes Jahr wiederholt werden soll.

22.10.2014

Rewe – Ein starker Partner der Feuerwehr

 

Rauenberg: [JH] Eine großzügige Spende in Höhe von 500 €, aus den Einnahmen des Sommerfestes, konnte die Feuerwehr Rauenberg kürzlich von der Rauenberger Filiale der Rewe Markt GmbH entgegennehmen.

Marktleiter Mihael Stojkovic und Getränkemarktleiter Sven Keller übergaben den Scheck an Abteilungskommandant Julian Haupt und seine beiden Stellvertreter Gregor Wipfler und Sebastian Beisel. Die Feuerwehr zeigte sich über diese Spende besonders erfreut und merkte die Wertschätzung gegenüber der Rauenberger Filiale des Einkaufsmarktes an. Klar ist die Feuerwehr oft präsent, gerade auch im Bereich des „Vorbeugenden Brandschutzes“, dennoch ist eine solche Spende nicht selbstverständlich. Das Geld wird vermutlich in Form von neuer Einsatzkleidung direkt an die Kameradinnen und Kameraden der Einsatzmannschaft weitergegeben. Die Wehrführung bedankte sich für das Vertrauen in die Feuerwehr und hofft auch in Zukunft auf eine gute Zusammenarbeit.

12.05.2014

Gemeinsame Übung der Feuerwehren Dielheim und Rauenberg

                                                                         

„Kellerbrand“ lautete das Alarmstichwort am 11. April gegen 19 Uhr. Die Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Dielheim und Rauenberg hatten sich auf dem Gelände des Psychiatrischen Zentrums Nordbaden in Wiesloch getroffen und warteten gespannt auf den Übunsalarm, der auch alsbald folgte.

 

Zunächst fuhren das Löschfahrzeug sowie das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Dielheim zu dem leerstehenden Gebäude auf dem Gebäude des PZN, bei dem mit einer Nebelmaschine der Keller und das Treppenhaus stark verraucht war und ein Kellerbrand simuliert wurde. Empfangen wurde wir durch einen Handwerker, glaubhaft gespielt von einem unserer Kameraden, der die Übung geplant und vorbereitet hatte. Vermisst wurden noch drei Personen im Gebäude, woraufhin schnell klar war, dass für einen Einsatz diesen Ausmaßes das vorhandene Personal und Gerät von Dielheim nicht ausreicht, um in angemessener Zeit alle Personen in dem stark verrauchten Gebäude zu finden, retten und ins sichere Freie zu bringen, weshalb der Gruppenführer, der vor Ort den Einsatz leitete, die Feuerwehr Rauenberg alarmieren ließ. Kurze Zeit später traf diese an der Einsatzstelle ein und man arbeitete Hand in Hand, um die vermissten Personen zu retten und den Brand zu löschen. Zum Einsatz kam schwerer Atemschutz, Wärmebildkameras und Belüftungsgeräte. Vor allem die Atemschutzgeräteträger, die vollgepackt mit allerlei Gerät und schwerer Schutzausrüstung die Personensuche durchführen mussten, waren hier gefragt.

 

Die Übung hat gezeigt, dass die beiden Feuerwehren hervorragend zusammenarbeiten, immer zielorientiert und gemeinsam die gestellten Aufgaben zu lösen wissen. Wie die Einsätze am 03. und 05. Mai gezeigt haben, war die Übungssituation nicht allzuweit an den Haaren herbeigezogen: beide male musste man Brände unter Atemschutz bekämpfen und sicherlich hat auch die Übung am 11. April zum guten Gelingen beigetragen.

 

Bericht & Bilder: Feuerwehr Dielheim

27.10.2013

Gefahrgutzug auf dem Gelände der Deutschen Bahn im Einsatz

 

[JH] Am vergangenen Donnerstag hatten die Angehörigen des Gefahrgutzuges Wiesloch-Rauenberg die Möglichkeit, auf dem Gelände der Deutschen Bahn in Heidelberg zu üben. Ein speziell angefertigter Übungszug wurde durch die Deutsche Bahn nach Heidelberg verbracht, um dort den Feuerwehren der Metropolregion Rhein-Neckar eine spannende und praxisnahe Ausbildung zu ermöglichen.

Mit fünf Fahrzeugen und 22 Mann fanden sich die Teilnehmer beider Wehren gegen 17 Uhr auf dem Gelände ein und wurden von den Mitarbeitern der Deutschen Bahn herzlich empfangen. Im Anschluss wurden die Einsatzkräfte in einem theoretischen Teil auf mögliche Einsatzszenarien im Schienenverkehr vorbereitet. Von Seiten der Bahn fand hierzu ein Vortrag statt, in welchem man auf mögliche Gefahrenstoffe, welche auf den Schienen transportiert werden, vorbereitet wurde. Darüber hinaus wurde aufgezeigt, in welchen unterschiedlichen Fahrzeugen die Stoffe transportiert werden, wie diese gekennzeichnet sind und welche Sicherheitsvorrichtungen vorhanden sein müssen. Zum Abschluss des Theorieteils wurden mit eindrucksvollem Videomaterial vergangene Gefahrgutunglücke gezeigt und die taktische Vorgehensweise in einem solchen Fall besprochen.

Da es im Einsatzfall außerordentlich wichtig ist, die Sicherheitsvorrichtungen an Gefahrgutzügen sowohl zu kennen als auch bedienen zu können, fand im Anschluss an den Theorieteil eine Besichtigung eines solchen Transportwagens statt. Hier wurden die verschiedenen Sicherheitsvorrichtungen gezeigt und auf die Unterschiede bei der Bedienung hingewiesen. Ein besonderes „Highlight“ war die Besichtigung des Innenlebens eines Gefahrgutwagens. Hierzu kam ein für die Schulungsmaßnahmen umgebauter Wagon zum Einsatz.  

Den Abschluss der Ausbildung stellte ein praktischer Teil dar. Hier konnten unsere Kräfte an einem Übungswagon das Abdichten verschiedener Leckagen trainieren. Diese erstreckten sich von undichten Ventilen über kleine runde Löcher bis hin zu großen Schlitzen. Besonders wichtig war hier, dass wir mit den feuerwehreigenen Geräten arbeiten konnten und somit sehr realitätsnah üben konnten. Durch die hohe Anzahl der verschiedenen Leckage Arten kamen verschiedenste Spezialgeräte zur Abdichtung zum Einsatz.

Wir möchten uns daher nochmals recht herzlich bei der Deutschen Bahn für die tolle Gelegenheit dieser Übung bedanken und hoffen auch in der Zukunft auf solch positive Unterstützung.

20.09.2013

Meilenstein im Rauenberger Löschwesen wurde groß gefeiert

„50 Jahre Emma“ so lautete das Motto am vergangenen Wochenende

 

Auf den Monat genau 50 Jahre sind vergangen seit die Freiwillige Feuerwehr Rauenberg, Abteilung Rauenberg, Ihr erstes motorisiertes Löschfahrzeug erhielt. Dies nahmen die Floriansjünger nun zum Anlass um eine große Geburtstagsparty für Ihr Fahrzeug, liebevoll „Emma“ genannt, zu veranstalten.

Am vergangenen Wochenende war es soweit. Auftakt der Veranstaltung bildete die große Jubiläumsparty welche am Samstag stattfand. Viele Gäste, unter anderem auch aus Frankreich, reisten bereits am Samstagvormittag an um am Abend gemeinsam mit den Angehörigen der Wehr, den Bürgerinnen und Bürgern und vielen weiteren Gästen zu feiern. Highlight der Jubiläumsparty war die musikalische Umrahmung der Band „Mondspritzer“ welche für jede Menge Stimmung sorgte. Ausgelassen feierten viele bis in die frühen Morgenstunden was für eine erfolgreich geplante Veranstaltung sprach.

Am Sonntag fand dann der Hauptteil der Veranstaltung statt. Bereits gegen 7 Uhr war für die angereisten Gäste aus nah und fern die Nacht zu Ende. Mit einem geselligen Frühstück stärkten sich alle Anwesenden für den Tag und die bevorstehende Oldtimer Rundfahrt durch die benachbarten Gemeinden. Gegen 10 Uhr war es dann soweit. Insgesamt 29 Oldtimer waren gekommen um an der Rundfahrt und den hiermit verbundenen Feierlichkeiten teilzunehmen. Die Rundfahrt startete am Feuerwehrgerätehaus in Rauenberg und zog sich durch die Städte und Gemeinden Wiesloch, Dielheim, Horrenberg, Balzfeld, Eschelbach, Angelbachtal, Mühlhausen, Malsch und Malschenberg. Ca. eine Stunde waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Ihren Fahrzeugen unterwegs durch den Kraichgau. Höhepunkt der Rundfahrt war ein Fotoshooting welches die Fahrzeuge auf dem Rauenberger Rathausplatz in vollem Glanze zeigte. Im Anschluss an die Rundfahrt fand dann eine Ausstellung aller historischen Fahrzeuge rund um das Feuerwehrgerätehaus statt bei welcher die Besucherinnen und Besucher die Aufgabe hatten das schönste Fahrzeug auszuwählen. Großes Interesse weckte dies vor allem bei den älteren Kameraden welche sich hierbei über das ein oder andere Gespräch an die „schönen alten Zeiten“ erinnern konnten. Aber auch die jungen Gäste kamen nicht zu kurz. So sah man viele Kindern lächelnd in den Fahrzeugen spielen. Gegen 15.30 Uhr nahm der offizielle Teil der Veranstaltung dann mit einer kleinen Verabschiedung sein Ende.

Uwe Stier und Thomas Schopf, welche sich federführend um die Planung der Veranstaltung kümmerten, bedankten sich bei allen Teilnehmern für Ihr Interesse und überreichten im Namen der Wehr eine Festplakette und die tollen Fotos des durchgeführten Shootings. Weiterhin fand die Preisverleihung für die Wahl des schönsten Fahrzeuges sowie die ein oder andere Kührung statt. Der Preis für das schönste Fahrzeug der Veranstaltung ging an die Freiwillige Feuerwehr Lorsch mit ihrer Drehleiter welche auf einen Opel „Blitz“ aufgebaut wurde. Neben diesem Preis gab es weiterhin einen Preis für das älteste Fahrzeug welches aus dem Jahre 1954 stammte. Diesen Preis erhielt die Freiwillige Feuerwehr Fahrenbach mit Ihrem Löschfahrzeug (LF8). Ein weiterer Preis ging an die Feuerwehr Colmar aus Frankreich für die „weiteste“ Anreise. Nach Beendigung der Verabschiedung fand die Veranstaltung am Abend bei Speis und Trank Ihr Ende.

 

Quelle:

Bericht: J. Haupt

Bilder: B. Dobroschke

Die Preisträger

13.09.2013

Auch unser Traditionsfahrzeug wirbt für bevorstehendes Jubiläum

Teilnahme am Festumzug in Bad Rappenau-Obergimpern

 

Vom 6. bis zum 8. September feierte die Feuerwehr Bad Rappenau-Obergimpern ihr 75-jähriges Jubiläum.  Einer der Höhepunkte des Festes war ein schöner Festumzug, der sich am Sonntagnachmittag durch den Ort bewegte. Neben vielen anderen Wehren aus der näheren und weiteren Umgebung waren auch die Rauenberger und Wieslocher Feuerwehr mit ihren Traditionsfahrzeugen der Einladung aus dem Landkreis Heilbronn gefolgt. Während die Rauenberger Feuerwehr mit Plakaten und Flyern für die „Geburtstagsfeier“ ihres alten Löschfahrzeugs am kommenden Wochenende warb, nutzen die Kameraden aus Wiesloch die Gelegenheit, im Nachbarlandkreis auf deren Rettungstag am 21. September aufmerksam zu machen. Bei beiden Veranstaltungen, die eine mit historischem Bezug und viel Geselligkeit, die andere mit dem Schwerpunkt der modernen technischen Hilfeleistung, hofft man auf viele Besucher.

 

Quelle:

Bericht: L. Sauer

Bild: B. Dobroschke

September 2013

Meilenstein im Rauenberger Löschwesen wird groß gefeiert

 

Auf den Monat genau 50 Jahre ist es her, dass die Rauenberger Brandschützer Ihr erstes motorisiertes Löschfahrzeug erhielten. Liebevoll wird das Fahrzeug heute „Emma“ genannt und ist unter diesem Namen auch weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Die Anschaffung vor 50 Jahren war ein großer Fortschritt in der Geschichte des Löschwesens in Rauenberg. Damals konnte ein solches Fahrzeug für ca. 50 000 DM erworben werden während heutzutage mit 200 000 bis 400 000 € für ein modernes Löschfahrzeug gerechnet werden muss. In den vergangenen 50 Jahren entwickelte sich die Rauenberger Wehr mit Ihren drei Abteilungen Rauenberg, Rotenberg und Malschenberg  zu einer modernen und großen Hilfeleistungsorganisation welche den Bürgern der Stadt, aber auch den umliegenden Gemeinden, mit ca. 110 Einsatzkräften und 9 Einsatzfahrzeugen an 365 Tagen im Jahr und 24 Stunden am Tag zur Seite steht.

 

Die Anschaffung unserer „Emma“ und somit auch den ersten großen Schritt in die Richtung der Modernität wollen wir nun gemeinsam mit allen Freunden und Gönnern der Wehr sowie Kameradinnen und Kameraden feiern. Hierzu veranstalten wir am Samstag und Sonntag, den 14. und 15. September ein großes Festwochenende rund um das Feuerwehrhaus in Rauenberg. Besondere Highlights werden die Jubiläumsfeier mit der Band „Mondspritzer“ am Samstagabend sowie die Oldtimerausstellung und anschließende Rundfahrt am Sonntag sein.

 

Über eine erfolgreiche Feier mit vielen Gästen würden wir uns sehr freuen.

 

Ihre Feuerwehr Rauenberg   

Programm

Jubiläumsparty

08.09.2013

Großeinsatz am Samstagnachmittag

Realistische Einsatzübung am PZN

 

Trotz mehrmaliger Ankündigungen in der Presse glaubten sicher viele Bürger am Samstagnachmittag an ein schweres Unglück, das sich auf dem Gelände des PZN ereignet hat. Eine wahre Armada von Feuerwehr-, Rettungsdienst-, THW- und Polizeifahrzeugen fuhr mit Sondersignal zum alten Forensikgebäude im Osten des Klinikgeländes. Ein angenommener und äußerst realistisch dargestellter, schwerer Brand im Keller des Gebäudes bedrohte eine Vielzahl von Patienten, denen der Fluchtweg aus den Krankenräumen versperrt war. Während Atemschutztrupps der Klinikfeuerwehr und mehrerer Ortsfeuerwehren zur Menschenrettung in das Gebäude eindrangen, versuchten andere von außen mit schwerem technischen Gerät die Gitter zu entfernen und das Sicherheitsglas aufzubrechen. Derweil wurde vor dem Gelände ein Bereitstellungsraum für die Rettungs- und Notarztwagen eingerichtet. Nach und nach wurden dort die teilweise schwerverletzten Personen versorgt. Eine Einsatzleitung wurde bei dem ELW/VRW der Feuerwehr Wiesloch aufgebaut, die die Einsatzstelle strukturierte und Kräfte gezielt nachforderte. Unsere Abteilung war mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF 20/20) sowie dem Mannschaftstransportwagen im Einsatz. Ein ausführlicher Bericht folgt in der nächsten Woche.

 

Quelle:

Bericht: L. Sauer

Bilder: B. Dobroschke

03.08.2013

Jugendfeuerwehr Rauenberg unterstützt paläontologische Grabungen durch Auspumpen der Wasserhaltung

 

Die gewaltigen Regenfälle dieses Frühsommers haben nicht nur in Ostdeutschland für Hochwasser gesorgt, auch in unseren Breiten füllten sich die Gewässer für längere Zeit mit außergewöhnlichen Wassermengen, so auch in der Grabungsstelle Unterfeld bei Rauenberg. Hier ruhen zurzeit die Grabungsarbeiten, weil zunächst in einem Genehmigungsverfahren die künftigen Rahmenbedingungen festgelegt werden müssen. In Erwartung der behördlichen Zustimmung zum Fortgang der Grabungen wurde jetzt schon mal die mehrere Meter tief liegende Grabungsstelle vom Wasser freigelegt.

Große Unterstützung kam dabei von der Jugendfeuerwehr Rauenberg. Mehrere Stunden Arbeit mit zwei Pumpen brauchte es, bis die sieben Jugendfeuerwehrleute unter der Leitung des stv. Kommandanten Julian Haupt (Mitte hinten) den Wasserstand in der Grabungsstelle um einige Meter gesenkt hatten. Die verbleibenden Pumparbeiten werden von Harald Öchsler selbst durchgeführt. In den kommenden Wochen kann sich jetzt die durchgeweichte Erde im Umfeld allmählich wieder entwässern und setzen. Dies ist erforderlich, um in der Grabungsstätte sicher arbeiten zu können. In absehbarer Zeit wird hoffentlich auch der behördliche Rahmen geklärt sein und die Grabungen unter der Leitung des Staatlichen Museums für Naturkunde in Karlsruhe wieder aufgenommen werden. Schließlich warten schon alle gespannt auf die nächsten Funde.

Bürgermeister Frank Broghammer (rechts), der die Grabungen stets mit besonderem Interesse begleitet, bedankte sich bei der Jugendfeuerwehr Rauenberg für ihren außergewöhnlichen ehrenamtlichen Einsatz.

Vorn rechts im Bild:

2. Reihe: Bürgermeister Frank Broghammer, Dr. Ludwig Hildebrandt, stv. Kommandant Julian Haupt, Matthias Boecker, Jugendleitung Sebastian Beisel, Jessica Simon und Gregor Wipfler

1. Reihe: die ehrenamtlich Grabenden Annette und Harald Öchsler, Maurice Becker, Cornelius Engel und Patrick Kreissl

 

Quelle:

Bericht: Frau Dr. Martens-Aly

Bilder: FF Rauenberg

21.07.2013

Kinderchor Singteufelchen des Liederkranzes zu Gast bei der Feuerwehr

 

Am Mittwoch, den 10.07.2013, besuchte der Kinderchor „Singteufelchen“ die Feuerwehr Rauenberg. 36 Kinder sowie deren Betreuer Ralf Clefenz, Caroline Clefens, Ruth Menges und Sabiene Stier nahmen sich mehr als zwei Stunden Zeit, um sich über die Aufgaben und Arbeit der Feuerwehr zu informieren.

Nach der Begrüßung in der Fahrzeughalle durch die Feuerwehrangehörigen Detlef Nold und Friedrich Sommer wurden die Kinder in zwei Gruppen eingeteilt. Während in einem theoretischen Teil der Aufbau der Feuerwehr, das richtige Absetzen eines Notrufs und sogar das richtige Verhalten bei Ausbruch eines Brandes gezeigt wurde. Dies wurde anhand von vorgeführten Experimenten erläutert. Im praktischen Teil konnten sich die Kinder von den Fahrzeugen bzw. von den Geräten ein Bild machen. Hier konnte man auch mal selbst Hand anlegen.

Nach gut einer Stunde wurden die Gruppen getauscht so dass jeder die gleiche Chance hatte sein Wissen aufzufrischen.

Die Zeit verging wie im Flug und schneller als gedacht hatten wir auch etwas den Zeitrahmen überzogen. Dennoch hat es allen Spaß gemacht. Von den Betreuern wurde auch zwischenzeitlich in der Fahrzeughalle ein Vesper gereicht was die Kinder auch sehr gerne annahmen, denn ohne Mampf kein Kampf. Höhepunkt des Abends war dann auch noch die praktische Vorführung und Erläuterung eines Feuerlöschers und die Fahrt mit den Feuerwehrfahrzeugen.

Die Kinder bedankten sich bei den Feuerwehrangehörigen mit einem zünftigen Lied. Alles in allem war dies ein gelungener Abend. Die Feuerwehr Rauenberg möchte sich hiermit auch nochmals bei den Kindern für die hohe Disziplin und Aufmerksamkeit bedanken.

 

Quelle:

Bericht :F. Sommer

Bilder: FF Rauenberg

09.07.2013

Feuerwehrausflug führte nach Straßburg

 

[JH] Am vergangenen Wochenende fand der jährliche Ausflug der Freiwilligen Feuerwehr Rauenberg zusammen mit dem Förderverein statt.

 

Bereits kurz vor 8 Uhr trafen sich 35 Kameradinnen und Kameraden zusammen mit ihren Familienmitgliedern sowie einige Mitglieder des Fördervereins am Feuerwehrgerätehaus in Rauenberg. Gegen acht Uhr wurde der Tagesplan dann aufgrund eines Einsatzes gestört. Anstelle der Fahrt nach Straßburg ging es für die Kameradinnen und Kameraden nun zu einem Verkehrsunfall, welcher sich zwischen Rauenberg und Rotenberg ereignete. Glücklicherweise kam es hier zu keinem größeren Schaden sodass der Ausflug, mit nur wenigen Minuten Verspätung, gegen 8.30 Uhr beginnen konnte.

 

Im modernen Reisebus ging es gut gelaunt auf die Autobahn. Bereits um 10 Uhr fand der erste Halt auf einem Autobahnrasthof statt. Bei großem „Rauenberger Frühstück“ konnten sich nun alle gemeinsam für das bevorstehende Programm stärken. Im Anschluss ging es dann wieder weiter in Richtung Straßburg. Nach ca. 2,5 h Fahrt und einem ausgiebigen Frühstück war dann das Ziel erreicht. Als erstes Ausflugsziel stand nun ein Sparziergang durch die kleinen und gemütlichen Sträßchen der Straßburger Altstadt auf dem Programm. Hierbei konnte die eine oder andere Frau auch einen kleinen Einkauf in den an die Straßen angrenzenden Boutiquen tätigen. Im Anschluss war dann ein wenig Zeit um sich in den idyllischen Restaurants von den heißen Temperaturen zu erholen. Gegen 14.30 Uhr stand dann eine Schiffstour auf dem Programm. Trotz der Wetterbedingungen, welche auf dem Wasser schon fast zu einer Qual wurden, hatten alle großen Spaß und waren sichtlich erfreut. Am Nachmittag konnte der Schmerz der Tour bei einem kühlen Eis überwunden werden. Am frühen Abend führte der Weg dann nach Rastatt zum Besuch einer Brauerei. Bei einem kühlen Bier und einem schönen Abendessen fand der Tag nun langsam sein Ende. Gegen 22 Uhr kamen wir mehr oder weniger erschöpft in Rauenberg an.

 

Die Freiwillige Feuerwehr Abteilung Rauenberg bedankt sich auf diesem Weg recht herzlich bei den Organisatoren des Fördervereins sowie bei allen Teilnehmern die zu dem wunderschönen Tagesausflug beigetragen haben.

 

Quelle:

Bericht: J. Haupt

Bilder: H. Kreissl

02.07.2013

„Mehr als 100 Tonnen für die Flutopfer des Landkreises Deggendorf“

 

(RS) Am 14. und 15. Juni fand die Sachspendensammelaktion der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Rauenberg zugunsten der Flutopfer in der Krisenregion Deggendorf (Bayern) statt.

Die Resonanz war unbeschreiblich hoch. Aus vielen Orten der Region und darüber hinaus kamen Spender zum Bauhof, um alle möglichen Sachen für den täglichen Gebrauch abzugeben. Gesammelt wurden Kleidung für Erwachsene und Kinder, Kinderspielsachen, Kinderbücher, Geschirr, Töpfe, Kleinelektrogeräte wie Toaster und Kaffeemaschinen, etc. Aber auch Spenden für Tiere wurden bei der Feuerwehr abgegeben. Durch eine Kooperation mit dem Tierfreunde Geschäft in Mühlhausen wurde sehr viel Tierfutter und auch Spielsachen für Tiere abgegeben.  Es wurden schätzungsweise über 100 Tonnen Hilfsspenden bei der Feuerwehr abgegeben!

 

Wer nicht die Möglichkeit hatte eine Sachspende abzugeben, der konnte entweder auf ein Spendenkonto in Deggendorf überweisen oder eine Geldspende direkt vor Ort in ein Sparschwein werfen.

 

Der Hilfsspendentransport fand am Montag, den 17.06.2013 statt. 16 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Rauenberg (davon 3 Kameraden der Feuerwehr Sinsheim und 2 Kameraden der Berufsfeuerwehr Heidelberg) machten sich um 5 Uhr früh auf den Weg nach Deggendorf. Nach einer kleinen Pause und einer Autobahnvollsperrung nach einem Verkehrsunfall kamen die Kameradinnen und Kameraden um 11:15 Uhr bei der zentralen Sammelstelle in Deggendorf an.  Da schon einige Sachspenden angeliefert wurden und der Platzbedarf unserer Hilfsspenden sehr groß war, wurden wir zu einem Außenlager für Hilfsspenden weitergeleitet.

Dort angekommen, wurden alle Spenden in einer großen Lagerhalle abgeladen. Für das leibliche Wohl wurde vor Ort auch gesorgt. Mit viel Mineralwasser trotzten wir, den an diesem Tag herrschenden, tropischen Temperaturen.

 

Die Verantwortlichen des Außenlagers bedankten sich vielmals für das Engagement der Feuerwehr und den Spenderinnen und Spendern.

 

An die Tiere im Flutgebiet haben wir natürlich auch gedacht!

Viele Hunde, Katzen und Kleintiere leben in einer Notunterkunft auf Gut Aiderbichl und dem ortsansässigen Tierheim. Wir konnten viele tolle Tierspenden von Hundeleinen, Bettchen, Decken und Körben bis hin zu Futter und Leckerlies bringen, ebenso einen kleinen Betrag in bar. Es gab viele traurige Schicksale, um so mehr wurde sich über  die Sachspendenlieferung sehr gefreut und dankbar angenommen, so bekommt jedes Tierchen eine kleine Grundausstattung mit nach Hause!

 

Die Feuerwehr der Stadt Rauenberg möchte daher ein ganz großes Dankeschön  an alle unsere Spenderinnen und Spendern sagen. Ohne diese konnten wir nicht so vielen Betroffenen Einwohnern des Landkreises Deggendorf helfen.

Genauso möchte wir nicht vergessen unseren Helferinnen und Helfern Danke zu sagen, die an beiden Tagen geholfen haben die ganzen Sachspenden sorgfältig zu verpacken und zu verstauen.

Wir möchten uns aber auch bei den Organisationen und Firmen bedanken, die uns ihr Fahrzeug zur Verfügung gestellt haben.

 

Folgende Fahrzeuge wurden uns bereitgestellt:

-          1 Gerätewagen Transport der Feuerwehr Sinsheim

-          1 Wechselladerfahrzeug mit  großer Mulde und Anhänger der Stadt Heidelberg

-          1 Abrollbehälter Logistik der Berufsfeuerwehr Heidelberg

-          1 LKW der Firma Baumpflege & Forstbetrieb Bokarius aus Malschenberg

-          1 geschlossener großer Anhänger der Mühle Ebert aus Dielheim

-          1 LKW und Anhänger mit Fahrer vom Lager Walldorf der Brauerei Oettinger

-          1 LKW und Anhänger der Spedition Simon Hegele aus Karlsruhe

 

Viele namenhafte Firmen spendeten eine Sachspende aus ihrem Warensortiment oder halfen mit anderen Sachspenden aus.

 

Dies waren unter anderem:

-          Ikea Walldorf

-          OBI Baumarkt Hockenheim

-          Globus Baumarkt Wiesenthal

-          Toom Baumarkt Wiesloch

-          Bäckerei Rimmele Rauenberg

-          Weingut Winter Rauenberg

-          Firma Becker Recycling Rauenberg

-          Firma Niebler Walldorf

-          Winzerkeller Wiesloch

-          Firma Reno Rauenberg

-          EnBW

01.07.2013

Neun neue „Absturz“-Profis für den Rhein-Neckar-Kreis

 

Immer öfter werden die Feuerwehren zu Einsätzen alarmiert, bei denen sie in absturzgefährdeten Bereichen arbeiten müssen, die sich in "höheren" Lagen oder Tiefen abspielen: zum Beispiel das Abdichten von bei Unwetter abgedeckten Dächern oder beim Absägen von absturzgefährdeten Ästen.

Dabei kann im Einsatz oft mit einfachen Mitteln ein Unfall vermieden werden, wenn man sich der Gefahren bewusst ist und im Umgang mit den Gerätschaften geschult ist. Einige Feuerwehren haben sich deshalb einen speziellen Gerätesatz "Absturzsicherung" beschafft, um auch bei anspruchsvollen Einsatzszenarien sicher arbeiten zu können.

Daher ist eine entsprechende Aus und Weiterbildung unabdingbar, da für den Feuerwehrmann eine gute Absturzsicherung lebensnotwendig ist. Zu diesem Zweck führt die Feuerwehr Rhein-Neckar-Kreis im Feuerwehrzentrum der Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt einen Absturzsicherungslehrgang durch. Stefan Kohl, Jörg Frank und Markus Ridinger Höhenretter bei der Berufsfeuerwehr Mannheim übernahmen die Ausbildung, die nach den modernsten Erkenntnissen gestaltet wurde. Im Theoriepart wurden, die Bestandteile, Einsatzzweck, Sicherheitsgrundsätze und Einsatzgrenzen dieser speziellen Schutzausrüstung erläutert. Im weiteren Verlauf wurden spezielle Knotentechniken, die bei Einsätzen in absturzgefährdeten Bereichen zum Einsatz kommen gelehrt. Im Einsatz legt ein Feuerwehrmann den Klettergurt an und bindet sich in das Sicherungsseil ein. Ein zweiter Mann stellt einen Sicherungspunkt her und sichert den vorgehenden Mann. Während des Aufstiegs werden mittels der Sicherungsschlingen in regelmäßigen Abständen Zwischensicherungen an geeigneten Festpunkten gelegt. Mit Hilfe der Klettersteigkarabiner kann sich der aufsteigende Feuerwehrmann an Leitern o.ä. seilunabhängig selber sichern. Verletzte Personen können mit Hilfe der mitgeführten Ausrüstung gesichert werden. Im Anschluss an die Theorie wird an zwei Tagen praktisch geübt. 

Das Spektrum reicht hier von der Selbstrettung, über die Sicherung auf Dächern, bis hin zur Höhengewöhnungsübung mit Aufstieg auf die 30 Meter hohe Drehleiter, welche von der Feuerwehr Weinheim zur Verfügung gestellt wurde. Der senkrechte und waagrechte Vorstieg konnte auf dem Werksgelände der Firma Freudenberg in Weinheim praktisch geübt werden. Insgesamt neun Teilnehmer aus den Feuerwehren Rauenberg (Julian Haupt, Ondrej Fahle), Dossenheim (Gerd Schröder, Daniel Mair, Rafael Vadlejch), Wilhelmsfeld (Denis Bertich, Dominik Handl, Michael Reinhard, Weinheim (Jan-Philipp Stöppel) haben den Lehrgang erfolgreich absolviert. 

Der Stellvertretende Kreisbrandmeister Axel Schuh  dankte den Beteiligten sowie dem Ausbilderteam zum Abschluss für das gezeigte Engagement und wünschte stets ein unfallfreies Arbeiten mit dem Gerätesatz Absturzsicherung.

 

Quelle:

Bericht: David Kunerth

Bilder: FF Weinheim