Einsatzberichte 2014

Einsatz vom 31.10.14

Vermeintlicher Kaminbrand erforderte Feuerwehreinsatz

 

[JH] Am Freitag, den 31.10.2014, wurden die Feuerwehren aus Rauenberg und Malschenberg gegen 17 Uhr zu einem Kaminbrand in die Letzenbergstraße nach Malschenberg gerufen.

Kurze Zeit nachdem die Alarmmeldung einging waren beide Feuerwehren mit zwei Löschgruppenfahrzeugen sowie zwei Führungsfahrzeugen vor Ort. Glücklicherweise konnte man nach der Kontrolle des Gebäudes sowie dem betroffenen Kamin schnell feststellen, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Bedingt durch die Witterung sammelte sich Feuchtigkeit im Kamin an, welche zu einer starken Rauchentwicklung führte. Eine Fehlfunktion des Ofens führte darauf hin zu einer Verrauchung des Gebäudes was die Bewohnerin verunsicherte und sie dazu veranlasste die Feuerwehr zur Hilfe zu rufen.

Gemeinsam konnte schnell dazu beigetragen werden die Räumlichkeiten rauchfrei zu bekommen und gesundheitliche Gefahren für die Bewohner zu verhindern. Nach einer abschließenden Kontrolle durch einen Kaminfeger konnte der Einsatz nach ca. 45min erfolgreich beendet werden.

 

Eingesetzte Kräfte:

FF Rauenberg: LF 16/12, MTW

FF Malschenberg: LF 8/6, MTW

Rettungsdienst: RTW 5/83-5

Polizei: Streifenwagen

Einsatz vom 14.06.14

Feuer zerstört Sägewerk – Rauenberger Wehr erneut bei Großbrand im Einsatz

 

Neckarbischofsheim: [JH] In der Nacht von Freitag auf Samstag brach in einem Sägewerk in Neckarbischofsheim ein Feuer aus. Aus bislang ungeklärter Ursache brannten zwei Hallen des Holzverarbeiters völlig nieder. Nach Medienangaben entstand ein Sachschaden von rund 1,5 Mio. Euro.

 

Am Samstag, den 14.06.2014, wurde die Freiwillige Feuerwehr Rauenberg gegen 01.20 Uhr im Rahmen des Wasserförderzuges alarmiert. Die Leitstelle teilte mit, dass es zu einem Brand in einem Sägewerk in Neckarbischofsheim gekommen war. Zum Alarmzeitpunkt standen bereits zwei Hallen mit einer Gesamtgröße von ca. 50x100m im Vollbrand. Da die Feuerwehren rund um Neckarbischofsheim bereits mit der Brandbekämpfung beschäftigt waren wurde der Wasserförderzug des Unterkreises Wiesloch zur Unterstützung hinzugezogen.

 

Was ist ein Wasserförderzug: Im Rhein-Neckar-Kreis gibt es mehrere Wasserförderzüge. Diese dienen dazu bei Großschadenslagen bestimmte Bereiche im Kreisgebiet nicht vollständig zu entblößen, so dass noch genügend Einsatzkräfte für Folgeeinsätze zur Verfügung stehen. Dies bedeutet, dass bei einer Großschadenslage Feuerwehren aus weiter entfernten Gemeinden zum Einsatz kommen um z.B. eine Wasserförderung über längere Wegstrecken aufzubauen, so dass die örtlichen Feuerwehren hierfür keine Kräfte abstellen müssen.

 

Der Zug des Unterkreises Wiesloch, bestehend aus dem Schlauchwagen der Feuerwehr Wiesloch, einem Löschfahrzeug der Feuerwehr Baiertal und einem Löschfahrzeug der Feuerwehr Rauenberg, setzte sich umgehend in Bewegung in Richtung Einsatzstelle. Ca. 20 min später trafen die Kräfte dann am Ort des Geschehens ein. Der Aufgabenbereich vor Ort gliederte sich jedoch anders als ursprünglich erwartet. Unsere Kräfte unterstützen im Einsatzverlauf bei der Brandbekämpfung und lösten ortsansässige Feuerwehren für eine Ruhepause ab, da bereits zu diesem Zeitpunkt klar war, dass sich der Einsatz wohl über mehrere Tage hinziehen wird. Völlig erschöpft konnten unsere Einsatzkräfte am Samstagvormittag gegen 09.30 Uhr den Nachhauseweg antreten.

Einsatz vom 27.05.14

Brandmeldealarm „Haus Melchior“

 

Die freiwillige Feuerwehr Rauenberg wurde am 27.05.2014 um 9:43 Uhr zu einem Brandmeldealarm in einem Seniorenheim in die Schönbornstraße gerufen. In der Küche im Untergeschoss war eine starke Rauchentwicklung durch überhitztes Fett die Ursache für die Auslösung eines Rauchmelders und der zeitgleichen Alarmierung der Einsatzkräfte. Die Besatzung des ersteintreffenden Fahrzeuges konnte nach der Lageerkundung sofort wieder Entwarnung geben und der Küchenbetrieb konnte wieder aufgenommen werden. Die Feuerwehr Rauenberg war mit sechs Einsatzkräften und einem Löschfahrzeug im Einsatz. Zusätzlich waren eine Polizeistreife und ein Rettungswagen vor Ort.

 

Eingesetzte Kräfte:

FF Rauenberg: HLF 20/20

Rettungsdienst: 1 RTW

Polizei: 1 Streifenwagen

 

Quelle:

Bericht: G. Wipfler

Einsatz vom 24.05.14

Feuerwehr befreit Lamm aus Weidezaun

 

"Als schnelle Helfer in der Not erwiesen sich die Rauenberger Feuerwehrleute am Samstagvormittag. Dieses Mal war es jedoch kein Brandalarm, der die Feuerwehrleute auf den Plan rief. Vielmehr wurden sie mit dem Einsatzstichwort "Tierrettung" in die Malschenberger Straße unweit des Friedhofs gerufen. Dort hatte sich ein Lamm in einen Weidezaun verfangen. Auf die hilflose Lage des armen Tiers wurde eine Friedhofsbesucherin aufmerksam Da sie selbst nicht helfen konnte, rief sie den Notruf. Schon kurze Zeit später traf das Hilfeleistungslöschfahrzeug der städtischen Feuerwehr ein. Mit einigen geschickten Handgriffen gelang es den Feuerwehrleuten, das Lamm schnell zu befreien. Somit fand der Einsatz ein rasches und glückliches Ende."

 

Quelle:

Bericht: L. Sauer

Einsatz vom 08.05.14

 

Rauenberg. Mit dem Einsatzstichwort: Zimmerbrand - Wieslocher Straße - Person in Gebäude - rückten am frühen Donnerstagmorgen die Abteilungen der Stadt Rauenberg zu einem weiteren Großeinsatz innerhalb weniger Tage aus.

 

Am frühen Donnerstagmorgen,  den 08. Mai 2014, gegen 05.00 Uhr wurde die Feuerwehr Rauenberg mit den Abteilungen Rauenberg, Rotenberg und Malschenberg zu einem Zimmerbrand alarmiert. Hausbewohner bemerkten den Brand in einem Zimmer im ersten Obergeschoss und alarmierten die Feuerwehr.

 

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand bereits das Obergeschoss in Vollbrand. Aus den Fenstern schlugen Flammen. Das Feuer hatte bereits auf das Dach übergegriffen. Aufgrund der Ortskernlage des Wohnhauses und der starken Flammen- und  Rauchentwicklung bestand die Gefahr der Ausbreitung des Brandes auf das gesamte Wohnhaus sowie auf die benachbarten Gebäude. Es musste davon ausgegangen werden, dass sich noch Personen im Gebäude befinden was die Ausgangslage noch einmal dramatisch verschärft hatte.

 

Aufgrund des Schadenausmaßes und der akuten Lage wurde die Gesamtwehr Rauenberg, die Feuerwehr Wiesloch mit der Drehleiter und einem Tanklöschfahrzeug sowie die Feuerwehr Dielheim alarmiert.

Die Suche nach der im Gebäude vermuteten Person gestaltete sich anfänglich schwierig. Die sehr hohen Temperaturen im Gebäudeinneren machten ein Eindringen zur Personensuche zuerst unmöglich. Die Flammen wurden in den ersten Minuten von außen bekämpft. Danach konnte die Personensuche im Inneren des Brandgebäudes vorgenommen werden.

 

Glücklicherweise befanden sich bereits beim Eintreffen der Feuerwehr Rauenberg keine Personen mehr im Wohnhaus. Bereits nach der Alarmierung der Feuerwehr konnten sich die Hausbewohner eigenständig in Sicherheit bringen. Der Rettungsdienst versorgte die Personen und verbrachte Sie zur Sicherheit wegen des Verdachtes auf eine Rauchgasvergiftung nach Polizeiangaben in das Kreiskrankenhaus nach Sinsheim.

 

Der Brand konnte laut Einsatzleiter Julian Haupt nach ca. 30 Minuten unter Kontrolle gebracht und schließlich gelöscht werden. Die Gefahr für die umliegende Bebauung des Brandübergriffes bestand nicht mehr, allerdings konnte aufgrund der engen Bebauung eine Verrauchung des Dachgeschosses des Nachbarhauses nicht verhindert werden.

 

Die Brandexperten der Kriminalpolizei Heidelberg nahmen die Ermittlungen auf. Nach Angaben der Polizei beläuft sich der Schaden auf rund 300.000 Euro. Die Doppelhaushälfte wurde bei dem Brand komplett zerstört. Nach Angaben der Brandermittler soll ein technischer Defekt an einer Mehrfachsteckdose die Ursache für den Zimmerbrand gewesen sein.

Während und nach den Löscharbeiten blieb die Wieslocher Straße zwischen Malschenberger Straße und Frauenweiler Straße komplett gesperrt.

 

Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren Rauenberg mit den Abteilungen Rauenberg, Rotenberg, Malschenberg, die Feuerwehr Wiesloch und Dielheim mit insgesamt 13 Feuerwehrfahrzeugen sowie der Stellvertretende Kreisbrandmeister Axel Schuh, Polizei und Rettungsdienst vor Ort. Der Brandeinsatz konnte gegen 8.30 Uhr abgeschlossen werden.

 

Bericht + Bilder : Björn Dobroschke

Einsatz vom 03.05.14

 

Hoher Schaden durch Großbrand in Rauenberg

 

In einer Rauenberger Recyclingfirma waren am späten Samstagabend zwei Hallen in Brand geraten

 

Rauenberg. (oé) In der Spitze bis zu 150 Feuerwehrleute aus der ganzen Region haben in der Nacht zum Sonntag den Großbrand auf dem Gelände einer Recycling-Firma in Rauenberg bekämpft und dabei Schlimmeres verhütet. Trotzdem entstand bei dem Feuer, dessen Ursache bislang nicht bekannt ist, ein Sachschaden von mehreren Hunderttausend Euro, so erste Schätzungen der Polizei.

 

Laut dem Einsatzleiter Julian Haupt von der Rauenberger Feuerwehr wurden zwei Einsatzkräfte leicht verletzt, als sich am Brandort eine Explosion ereignete. Offenbar war durch die Hitze in der Halle die Gasflasche eines Gabelstaplers geplatzt. Dabei zersplitterten sämtliche Scheiben und die Hallentore verbogen sich. Wie durch ein Wunder blieben die Einsatzkräfte, die sich in der Nähe befunden hatten, nahezu unverletzt. Sicherheitshalber wurden zwei jedoch zur weiteren Untersuchung in eine Klinik gebracht.

 

Für die Bevölkerung bestand der Feuerwehr zufolge keine Gefahr. Messungen hätten keine erhöhten Schadstoffwerte in der Luft ergeben, so Haupt.

 

Laut Polizei hatten Anwohner am Samstag gegen 23.45 Uhr das Feuer entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Da Rauenbergs Wehr gerade eine 24-Stunden-Übung durchführte, waren die Helfer binnen zehn Minuten vor Ort, so Julian Haupt. Dort standen bereits zwei Hallen, in denen Kunststoff- und Papierabfälle lagerten, voll in Brand. Den rasch herbeieilenden Feuerwehren aus dem Umland gelang es jedoch mit vereinten Kräften, ein Überspringen der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern.

 

Schwierig gestaltete sich dem Einsatzleiter zufolge die Wasserversorgung vor Ort, da die Recyclingfirma außerhalb liegt. So mussten mehrere Schlauchleitungen mit einer Gesamtlänge von circa 4,5 Kilometern vom Ort her zur Brandstelle gelegt werden.

 

Insgesamt kamen laut Julian Haupt in der Nacht zehn Feuerwehren mit 20 bis 25 Fahrzeugen zum Einsatz. Neben den drei Abteilungen aus Rauenberg, Rotenberg und Malschenberg waren es die Wehren aus Wiesloch und Walldorf sowie Malsch, Mühlhausen, Dielheim, Leimen, St. Ilgen, Sandhausen und Schwetzingen. Außerdem waren das THW, das Rote Kreuz und der Rauenberger Bauhof vor Ort, der später dabei half, mit schwerem Gerät Kunststoff- und Papierballen aus den Hallen zu schaffen. Der eigentliche Löscheinsatz endete Julian Haupt zufolge gegen vier Uhr. Brandwache und Aufräumarbeiten dauerten jedoch bis zum Vormittag an.

 

Quelle:

Bericht: Andreas Kloe, Rhein-Neckar-Zeitung

Bilder: Rene Priebe (PR-Video)

Einsatz vom 12.04.2014

Türöffnung Kind in Notlage

 

Am Samstag, den 12. April, wurde die Feuerwehr Rauenberg um 19:01 Uhr erneut zu einer Türöffnung alarmiert.

Anwohner in einem Objekt im Rieslingweg wurden von ihrem eineinhalb jährigen Kind auf dem Balkon aus der Wohnung ausgesperrt. Die Eltern befanden sich auf dem Balkon als das Kind versehentlich die Tür zu machte, diese viel sofort ins Schloss und konnte von außen nicht mehr geöffnet werden. Die Eltern alarmierten die Feuerwehr da auch ein Kuchen im Backofen war. Nach Erkundung der Lage verschafften sich die Einsatzkräfte über die dreiteilige Schiebleiter Zugang über ein gekipptes Dachfenster zur Wohnung. Dort konnte das Kind unverletzt und weinend angetroffen werden. Die Eltern wurden ebenfalls aus ihrer misslichen Lage befreit und bekamen ihren Sprössling zurück.

Außer einem verbrannten Kuchen war nichts zu beklagen.

Im Einsatz befanden sich auch drei Feuerwehrsanitäter. Nach ca.15 Min. konnte der Einsatz beendet werden.

 

Eingesetze Kräfte:

FF Rauenberg: HLF 20/20

Polizei Wiesloch

 

Quelle:

Bericht: F. Sommer

Einsätze Kalenderwoche 13

Arbeitsreiche Woche für die Rauenberger Feuerwehr

 

[JH] In der vergangenen Woche mussten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Rauenberger Wehr zu insgesamt drei Einsätzen ausrücken. Auftakt der Einsatzserie bildete ein medizinischer Notfall am Samstag, den 22.03.2014, welcher die Nachtruhe der Einsatzkräfte bereits um 06.14 Uhr beendete. Ein Patient musste durch den Rettungsdienst versorgt und in eine Klinik eingeliefert werden. Da der Innenausbau des Gebäudes, in welchem sich der Vorfall ereignete, sehr eng gehalten war forderten die Kollegen des Rettungsdienstes die Feuerwehr zur Unterstützung an. Gemeinsam wurde der Patient schonend auf eine spezielle Krankentrage der Feuerwehr umgelagert und anschließend mit Hilfe der Wieslocher Drehleiter aus dem Gebäude gerettet. Die Zusammenarbeit zwischen den Wehren und dem Rettungsdienst lief Hand in Hand. Mit wenigen Minuten Verzögerung konnte der Patient anschließend in eine Klinik eingeliefert werden.

Bereits am darauffolgenden Mittwoch, den 27.03.2014, folgte ein weiterer Einsatz. Gegen 01.58 Uhr wurden die Kräfte zu einer Türöffnung in die Von-Dalheim-Straße gerufen. Die Bewohner des Hauses hatten sich aus ihrer Wohnung ausgesperrt jedoch ihren Hund in der Wohnung zurückgelassen. Aufgrund einer beschädigten Glasscheibe innerhalb der Wohnung bestand die Gefahr, dass sich der Hund verletzen könnte. Aufgrund dieser Tatsache kam hier die Feuerwehr zum Einsatz um schnellstmöglich zu dem Tier gelangen zu können.

Den Abschluss der Woche bildete dann erneut eine Türöffnung in den frühen Morgenstunden des Sonntags. Gegen 03.44 Uhr kam es erneut zu einem medizinischen Notfall, welcher den Einsatz der Feuerwehr erforderte, da die Person selbst nichtmehr in der  Lage war dem Rettungsdienst Zugang zur Wohnung zu verschaffen. Die Feuerwehr öffnete die Wohnung und versorgte den Patienten bis der Rettungsdienst aus Sinsheim an der Einsatzstelle eintraf.

Nach dieser schlaflosen Woche bleibt nun zu hoffen, dass die Helferinnen und Helfer in den kommenden Tagen ihren Schlaf nachholen können.

 

Bilder: B. Dobroschke

Einsatz vom 22.03.14

Medizinischer Notfall erfordert Feuerwehreinsatz

 

Rauenberg: [JH] Am Samstag, den 22.03.2014, wurden die Feuerwehren Rauenberg und Wiesloch bereits in den frühen Morgenstunden alarmiert. In der Weinstadt kam es zu einem medizinischen Notfall, welcher den Transport eines Patienten in eine Klink erforderte. Da der Innenausbau des Gebäudes, in welchem sich der Vorfall ereignete, sehr eng gehalten war forderten die Kollegen des Rettungsdienstes die Feuerwehr zur Unterstützung an. Gemeinsam wurde der Patient schonend auf eine spezielle Krankentrage der Feuerwehr umgelagert und anschließend mit Hilfe der Wieslocher Drehleiter aus dem Gebäude gerettet. Die Zusammenarbeit zwischen den Wehren und dem Rettungsdienst lief Hand in Hand. Mit wenigen Minuten Verzögerung konnte der Patient anschließend in eine Klinik eingeliefert werden.

 

Bilder: B. Dobroschke

 

Eingesetzte Kräfte:

FF Rauenberg: HLF 20/20

FF Wiesloch: DLK 23/12

Rettungsdienst: NEF, RTW   

Einsatz vom 14.03.14

Einsatz für die Feuerwehrsanitäter

 

[JH] Am 14. März 2014 wurden die Feuerwehrsanitäter der Gesamtfeuerwehr Rauenberg am späten Freitagabend zur Unterstützung des Rettungsdienstes mit dem Stichwort Reanimation alarmiert.

Bereits im Einsatz waren ein Rettungswagen sowie der Notarzt aus Walldorf. Ein Patient erlitt einen Herzkreislaufstillstand und musste reanimiert werden. Da sich die Reanimation bereits über einen längeren Zeitraum zog entschloss sich der Notarzt dazu die Feuerwehrsanitäter hinzuzuziehen, da eine Reanimation besonders anstrengend und damit auch kräfteraubend ist. Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst funktionierte einwandfrei. Im Verlauf der weiteren Reanimation gelang es den Patienten erfolgreich zu reanimieren.

Mit vereinten Kräften wurde der Patient aus der Wohnung in den RTW verbracht und anschließend auf dem schnellsten Weg in eine Klinik eingeliefert.

An dieser Stelle möchten wir es nicht versäumen, dem Patienten und seiner Familie für die Zukunft alles Gute zu wünschen.

 

Eingesetzte Kräfte:

FF Rauenberg: HLF 20/20

Rettungswache Wiesloch: RTW

Rettungswache Walldorf: NEF

Einsatz vom 26.02.14

Scheunenbrand im Ortskern von Malsch

 

(LSr.) In der Ortsmitte von Malsch brannte am Nachmittag des 26.02.2014 eine Scheune bzw. Gerätehalle in voller Ausdehnung. Das Feuer, das in den untergestellten landwirtschaftlichen Geräten, darunter 3 Traktoren, sowie einem Dieseltank reichlich Nahrung fand und schnell um sich griff, drohte auf die angrenzenden, teilweise direkt angebauten Gebäude überzugreifen.

Kurz vor 16.30 folgte die Alarmierung der Feuerwehr Malsch, die innerhalb kürzester Zeit mit ihren drei Einsatzfahrzeugen am Schadensort eintraf. Während die Besatzung des LF 8/6 aus nördlicher Richtung von der Hauptstraße einen Löschangriff vortrug bzw. die Nachbarbebauung abschirmte, leitete die Besatzung des StLF 10/6 einen Löschangriff von der Südseite her ein. Die getroffenen Maßnahmen wurden wenig später auf der Hauptstraße von der Feuerwehr Wiesloch mit einem kompletten Löschzug (DLK 23/12, TLF 20/40 SL, LF 20/16 sowie der Feuerwehr Rettigheim mit deren HLF 20/16 unterstützt. Dabei wurde der Brand mit dem Wenderohr der DLK von oben unterstützt. Auf der Südseite kam die Feuerwehr Malschenberg mit ihrem LF 8/6 zum Einsatz, um die Brandbekämpfung bzw. Riegelstellung zu verstärken. An einen Innenangriff, um die abgestellten Fahrzeuge und Geräte zu retten, war leider zu keinem Zeitpunkt zu denken, da die Flammen bereits alles Inventar und den gesamten Dachstuhl erfasst hatten. Das erhöhte Vorsicht angebracht war, wurde spätestens klar, als der südliche Giebel unter lautem Krachen nach Außen stürzte. Die auf der Südseite eingesetzten Trupps blieben glücklicherweise unversehrt, da sie sich außerhalb des Trümmerschattens aufhielten.

Zeitnah wurde die Führungsgruppe des Unterkreises Wiesloch alarmiert, die der örtlichen Einsatzleitung mit dem ELW/VRW der Feuerwehr Wiesloch assistierte. Zum gleichen Zweck waren auch Kreisbrandmeister Peter Michels mit seinen beiden Stellvertretern Kurt Lenz und Udo Dentz an die Einsatzstelle geeilt. Zusätzliche Atemschutzgeräte wurden mit dem GW-Transport der Feuerwehr Wiesloch herangeschafft.

Die Besatzung eines Rettungswagens der Wieslocher Malteser kümmerte sich um zwei Anwohnerinnen, die über Kreislaufprobleme klagten bzw. Brandrauch inhaliert hatten. Wegen des erheblichen Brandrauchs, der aufgrund der Wetterlage nur schlecht nach oben abzog, wurde die Feuerwehr Rauenberg mit dem GW-G alarmiert, um Rauchgasmessungen durchzuführen.

Ebenfalls an die Einsatzstelle beordert wurden die Führungskräfte des THW-Ortsverbands Wiesloch/Walldorf sowie ein Bausachverständiger des THW-Ortsverbands Ladenburg. Von den angedachten Abstütz- bzw. alternativ dazu möglichen Abbruchmaßnahmen wurde letztlich aber Abstand genommen.

Während der Einsatzmaßnahmen sperrte die Polizei die Ortsdurchfahrt Malsch (Hauptstraße) über mehre Stunden. Auch die parallel dazu verlaufende Kolpingstraße musste gesperrt werden, da hier die o.g. Einheiten des südlichen Einsatzabschnitts zugange waren.

 

Quelle:

Bericht: Ludwig Sauer

Bilder: Björn Dobroschke

 

Ein Video zum Brand gibt es hier

Einsatz vom 23.02.14

Brandmeldealarm Supermarkt

 

Am Sonntag, den 23.02.2014, wurde die Feuerwehr Rauenberg gegen 02:21 Uhr aufgrund einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Supermarkt alarmiert.

Zeitgleich traf auch eine Streife der Polizei Wiesloch ein. Bei der ersten Erkundung wurde festgestellt, dass ein Melder im Bereich des Geldautomaten ausgelöst hatte. Als dieser Bereich kontrolliert wurde stellte man fest, dass hier unbekannte Täter versucht hatten den Geldautomaten aufzubrechen wodurch sie die BMA auslösten. Ebenfalls wurde in einen in unmittelbarer Nähe befindlichen Imbiss eingebrochen.

Die Brandmeldeanlage wurde zurückgestellt sowie die Einsatzstelle für die Polizei weiträumig ausgeleuchtet. Der aufgebrochene Imbiss wurde notdürftig durch die Feuerwehr verschlossen.

Nach ca. zwei Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Die Polizei und die Kripo haben die Ermittlungen aufgenommen.

Sachdienliche Hinweise durch Zeugen nimmt das Polizeirevier Wiesloch Tel. 57090 gerne entgegen.

 

Eingesetzte Kräfte:

FF Rauenberg: HLF 20/20, LF16

Polizei Wiesloch

 

Quelle:

Bericht: F. Sommer

Bilder: Feuerwehr

Einsatz vom 21.01.14

Brennender Kamin sorgte für Feuerwehreinsatz

 

Rotenberg: [JH] Am vergangenen Dienstag wurden die Feuerwehren Rauenberg und Rotenberg gegen 20.15 Uhr zu einem Kaminbrand in den "Herrenwiesen" in Rotenberg gerufen.

Als die Einsatzkräfte kurze Zeit später an der Einsatzstelle eintrafen, konnte ein starker Funkenflug aus dem Kamin festgestellt werden. Innerhalb kürzester Zeit drang ein Trupp unter Atemschutz mit Wärmebildkamera und speziellem Schornsteinreinigungsmaterial auf das Dach vor um die Situation zu kontrollieren. Parallel hierzu verschafften sich die Einsatzkräfte einen Zugang zum Gebäude um dieses zu kontrollieren, da die Bewohner nicht angetroffen werden konnten.

Glücklicherweise konnte festgestellt werden, dass keine Brandausbreitung auf das Gebäudeinnere stattgefunden hat. Im weiteren Einsatzverlauf wurde ein Schornsteinfeger hinzugezogen welcher sich um die Reinigung des Kamines kümmerte.

Die Feuerwehren aus Rauenberg und Rotenberg waren mit vier Fahrzeugen und ca. 30 Einsatzkräften im Einsatz. Ebenso waren die Polizei sowie der Bezirksschornsteinfeger vor Ort.

 

Eingesetzte Kräfte:

FF Rauenberg: HLF 20/20, LF 16/12

FF Rotenberg: TSF-W, MTW

 

Bilder: B. Dobroschke