Einsatzberichte 2015

Einsätze vom 28.11.15

Ölspur und Verkehrsunfall erfordern den Einsatz der Feuerwehr

 

Rauenberg: [JH] Am Samstag, den 28.11.2015, wurden die Einsatzkräfte der Rauenberger Wehr gegen 13.39 Uhr mit dem Alarmstichwort „Technische Hilfeleistung, Ölspur“ auf die Bundesstraße 39 gerufen. Im Bereich der Autobahnanschlussstelle kam es zuvor zum Austritt größerer Mengen Öl-/Kraftstoffgemisch was nun eine Gefahr für den nachfolgenden Verkehr darstellte. Mittels Bioversal und Ölbindemittel wurde die Straße gereinigt und die Gefahr somit gebannt.

Noch während die Helferinnen und Helfer mit der Straßenreinigung beschäftigt waren kam es im Rückstau zu einem Auffahrunfall zwischen zwei beteiligten Fahrzeugen. Unverzüglich Schritten die Kräfte auch hier zum Einsatz. Ein zweites Einsatzfahrzeug wurde daher hinzugezogen und sicherte die Gefahrenstelle ab. Zeitgleich kümmerten sich Feuerwehrsanitäter um eine verletzte Person und versorgten diese bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Die restlichen Einsatzkräfte klemmten die Batterien an den verunfallten Fahrzeugen ab und stellten den Brandschutz sicher.

Die Feuerwehr Rauenberg war mit zwei Fahrzeugen und ca. 15 Helferinnen und Helfer im Einsatz. Nach ca. eineinhalb Stunden konnten beide Einsätze erfolgreich beendet werden.

 

Eingesetzte Kräfte:

FF Rauenberg: HLF 20/20, LF 16/12

Einsatz vom 17.10.15

Flugzeug-Notlandung

 

Mit dem Stichwort "fraglicher Absturz eines Motorseglers" alarmierte die Integrierte Leitstelle Rhein-Neckar die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei am Samstagnachmittag.

 

Kurz nach 14 Uhr rückten die Wieslocher Wehr mit dem Rüstzug sowie ein weiteres Löschgruppenfahrzeug der Abteilung Frauenweiler in das Gebiet rund um den Winzerkeller aus. Hinzu kamen der Rettunshubschrauber Christoph 53 aus Mannheim, ein Rettungswagen sowie verschiedene Kräfte der Landespolizei. Zunächst war die potenzielle Absturz- beziehungsweise Landestelle nicht näher einzugrenzen. Daher teilten sich die verschiedenen Einheiten für die Suchmaßnahmen in den Weinbergen auf. Parallel dazu suchte der Rettungshubschrauber den Bereich nördlich und südlich der A6 aus der Luft ab. Während dieser Suchmaßnahmen entdeckte die Besatzung das verunglückte Flugzeug im Rauenberger Gewann "Wachent". Alle Einsatzkräfte fuhren nun unverzüglich die Einsatzstelle in der Nachbarstadt an.

 

Vor Ort fanden die Kräfte die schwer beschädigte Maschine in einem Grünzug vor. Unweit eines davor liegenden Baumes lagen Teile der abgerissenen Tragfläche. Wie sich herausstellte, hatte das Flugzeug einen nicht näher definierten Luftnotfall erlitten, welcher den Piloten zu einer Notlandung zwang, in deren Folge sich die Insassen verletzten. Beim Eintreffen der Rettungskräfte hatten sich die Personen bereits aus ihrem Luftfahrzeug befreit, sodass sie direkt medizinisch erstversorgt werden konnten. Die Feuerwehr sicherte den Brandschutz an der Einsatzstelle, fing das austretende Flugbenzin auf und pumpte Reste aus den zerstörten Tragflächen der Maschine. Da sich die Maßnahmen bis in den späten Abend zogen wurden sowohl die für das Gebiet zuständige Feuerwehr aus Rauenberg sowie weitere Kräfte des THW Wiesloch-Walldorf hinzugezogen. Die Ermittlungen zur Unglücksursache nahm die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung auf.

 

Ein Bild der Lage vor Ort machten sich Wieslochs Oberbürgermeister Franz Schaidhammer, Bürgermeister Ludwig Sauer sowie die Rauenberger Hauptamtsleiterin Nina Gellert. Von der Kreisfeuerwehr unterstützten Kreisbrandmeister Peter Michels, sein Stellvertreter Kurt Lenz und Unterkreisführer Jürgen Förderer die örtliche Einsatzleitung um den Wieslocher Stadtbrandmeister Peter Hecker und Rauenbergs stellvertretenen Stadtbrandmeister Julian Haupt. Die Wehren aus Wiesloch und Rauenberg waren mit elf Fahrzeugen und 40 Helfern im Einsatz.

 

Eingesetzte Kräfte:

FF Wiesloch: ELW/VRW, LF 20/16, TLF 20/40, RW-2, GW-T, MTW, KdoW

FF Rauenberg: HLF 20/20, MTW

FF Frauenweiler: LF 8/6, MTW

Kreisführung: Kreisbrandmeister + Stellvertreter, Unterkreisführer

Technisches Hilfswerk Wiesloch-Walldorf

Polizei: Revier Wiesloch, Hubschrauberstaffel BW, Kriminalpolizeidirektion Heidelberg

Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung

 

Quelle:

Bericht: Marco Fritz, Feuerwehr Wiesloch

Bilder: Presse Heidelberg, FF Wiesloch

Video: TV Überregional

Einsatz vom 16.10.15

Türöffnung, Verdacht auf Unglücksfall

 

Malschenberg: [FS] Am Freitag, den 16.10.2015, wurden die Feuerwehren Rauenberg und Malschenberg gegen 12:18 Uhr mit dem Alarmstichwort „Türöffnung, Verdacht auf hilflose Lage“ in die Letzenbergstraße gerufen. Was war die Ursache?

Eine dort wohnende ältere Dame war am Vormittag noch nicht gesehen worden und öffnete auf läuten an der Haustüre nicht. Besorgte Nachbarn riefen daher den Rettungsdienst und die Feuerwehr. Nach Ankunft der Feuerwehren aus Malschenberg und Rauenberg wurde das Gebäude kontrolliert um herauszufinden ob evtl. ein Fenster als Zugang in Frage kommen würde. Dies war leider nicht der Fall.

Daher wurde die Wohnungstür daraufhin mittels Aufsperrwekzeug geöffnet. Zusammen mit dem Rettungsdienst verschaffte man sich so Zugang zur Wohnung. Da die Dame nicht in Ihrer Wohnung angetroffen werden konnte, folgten im Nachgang Ermittlungen zum Verbleib der Dame, wobei festgestellt wurde, dass Sie bereits am Vorabend in eine Klinik eingeliefert wurde.

Die Feuerwehr tauschte daraufhin das Schloss der Haustür aus, sodass diese wieder verschlossen werden konnte. Die Schlüssel wurden im Anschluss der Polizei übergeben. Im Einsatz waren neben den allgemeinen Feuerwehrkräften auch zwei Feuerwehrsanitäter. Nach ca. 30 Min konnte der Einsatz beendet werden.

 

Eingesetzte Kräfte:

FF Rauenberg: HLF 20, MTW

FF Malschenberg: LF8/6 MTW

Polizei Wiesloch

Rettungsdienst RTW

Einsatz vom 13.10.15

Schnelles Eingreifen der Feuerwehr verhindert Schlimmeres

 

Rotenberg: [JH] Am Dienstag, den 13.10.2015, wurden die Feuerwehren aus Rotenberg, Rauenberg und Malschenberg gegen 13:06 Uhr zu einem Pergolabrand in die Gartenstraße gerufen.

Da die Leitstelle zunächst davon ausging, dass das Feuer bereits auf das gesamte Gebäude übergriff, wurden alle drei Abteilungswehren der Gesamtgemeinde zeitgleich alarmiert. Nur wenige Minuten nach der Alarmierung rückten die vier Löschgruppenfahrzeuge der Gesamtgemeinde in Richtung der Einsatzstelle aus. Die zuerst eingetroffenen Einsatzkräfte aus Rotenberg konnten den Brand binnen weniger Minuten löschen sodass die nur wenige Minuten später eintreffenden Kräfte aus Rauenberg nicht mehr eingesetzt werden mussten. Lediglich die Wärmebildkamera wurde zur Kontrolle hinzugezogen. Die Abteilung Malschenberg konnte bereits auf der Anfahrt abbrechen und zurück zum Standort fahren.

 

Eingesetzte Kräfte:

FF Rotenberg: TSF-W, MTW

FF Rauenberg: HLF 20/20, LF 16/12

FF Malschenberg: LF 8/6

Rettungsdienst

Einsätze vom 11. & 12.10.15

Einsatzreiches Wochenende für die Rauenberger Floriansjünger

 

Rauenberg: [FS] Zu fünf Einsätzen musste die Feuerwehr Rauenberg über das Kerwewochenende ausrücken.

Begonnen hatte die Serie bereits am Sonntagvormittag vor dem Kerweumzug. Gegen 11:55 Uhr kam es in der Talstraße, bedingt durch einen technischen Defekt an einem Kleintransporter, zum Auslaufen von größeren Mengen Kraftstoff. Der ausgelaufene Kraftstoff wurde mittels Ölbindemittel aufgenommen, die entstandene Ölspur wurde mit Bioversal behandelt sowie die Straße gereinigt. Da das Fahrzeug nicht mehr fahrbereit war musste dies durch den ADAC abgeschleppt werden.

Noch während dieses Einsatzes wurde die Feuerwehr Rauenberg durch die Leitstelle in die Wieslocherstraße zur Brandnachschau gerufen. Diesen Einsatz übernahm parallel das HLF. Vor Ort kam es durch einen Brand einer Biotonne zu einem Feuer welches bereits auf angrenzende Holzpaletten mit Dachziegeln übergriff. Ein Nachbar bemerkte dies, rief die Feuerwehr und löschte den Brand mittels Gartenschlauch. Ein weiteres Eingreifen der Feuerwehr war somit nicht mehr nötig. Die Maßnahmen beschränkten sich daher auf eine Kontrolle der Einsatzstelle mittels Wärmebildkamera sowie der Übergabe an den Hauseigentümer.

Nach diesen beiden Einsätzen begaben sich alle Feuerwehrangehörigen zum Feuerwehrhaus zurück wo die Einteilung zur Absicherung des Kerweumzuges stattfand.

Hier mussten bestimmte Straßen gesperrt werden wozu die Kameradinnen und Kameraden aus Rotenberg sowie aus Dielheim zur Unterstützung hinzukamen.

Die Mitglieder der Rauenberger Wehr waren bei der Absicherung und Begleitung des Umzuges gefordert. Noch bevor der Umzug um 14:00 Uhr startete wurden die Feuerwehrsanitäter zu einer kollabierten Person im Bereich des Standes „Weingut Winter“ gerufen. Zwei Feuerwehrsanitäter machten sich sofort auf den Weg dorthin während parallel das DRK Rauenberg informiert wurde. Beim Eintreffen der Feuerwehrsanitäter hatten die DRK Helfer die Person bereits in ihrem Rettungswagen, dieser wurde durch die anwesenden Feuerwehrsanitäter durch die Menschenmenge heraus begleitet. Der Umzug begann dann um 14:00 Uhr und verlief ohne Zwischenfälle.

Bedingt durch die Ersatzalarmierung während der Kerwe wurden die Feuerwehren Rauenberg, Rotenberg und Malschenberg gegen 22:45 Uhr erneut zu einer Brandnachschau in die Dielheimerstraße gerufen. Beim Eintreffen war die verletzte Person bereits im Rettungswagen, von Seiten der Feuerwehr wurden die Räumlichkeiten kontrolliert und belüftet sowie das zum Brandereignis führende Gerät ins Freie gebracht.

Der nächste Einsatz ließ nicht lange auf sich warten. Gegen 01:49 Uhr wurde die Feuerwehr Rauenberg erneut zu einer Hilfeleistung in die Hauptstraße gerufen. Dort galt es eine Fensterscheibe zu sichern. Dies wurde mittels Spanplatten gemacht. Nach ca. einer Stunde konnte auch dieser Einsatz erfolgreich beendet werden. Unbekannte Täter hatten eine Absperrbarke durch das Schaufenster eines Anwesens geworfen. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Wiesloch unter der Rufnummer 06222-57090 entgegen.

Abschließend ein herzliches Dankeschön an unsere Abteilungswehren sowie die Feuerwehr Dielheim für Ihre tatkräftige Unterstützung.

Auslaufende Betriebsstoffe, Talstraße

Brandnachschau, Wieslocherstraße

Schaufenster sichern, Hauptstraße

Einsatz vom 07.10.15

Grillfeuer verursacht Feuerwehreinsatz

 

Malschenberg: [FS] Am Mittwoch, den 07.10.2015, wurden die Feuerwehren aus Rauenberg und Malschenberg gegen 8:47 Uhr mit dem Alarmstichwort „undefiniertes Kleinfeuer“ zur Grillhütte nach Malschenberg alarmiert.

Beim Eintreffen beider Wehren stellte sich heraus, dass die Ursache für den Feuerwehreinsatz ein nicht richtig gelöschtes Grillfeuer war. Das Feuer wurde mittels Schnellangriffleitung abgelöscht.

Nach circa 10 Minuten konnten die beiden Wehren ihren Einsatz beenden.

 

Eingesetzte Kräfte:

FF Rauenberg: HLF 20/20

FF Malschenberg: LF 8/6

Angriffstrupp mit Pressluftatmer und Schnellangriff

Hilfeleistungs- Löschgruppenfahrzeug mit 2000 Liter Wasser

Einsatz vom 23.09.15

Rauenberger Floriansjünger zur Überlandhilfe in Dielheim

 

Dielheim: [JH] Am vergangenen Mittwoch, den 23.09.2015, wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Rauenberg Abteilung Rauenberg gegen 20 Uhr zur Unterstützung der Kameradinnen und Kameraden der Nachbargemeinde Dielheim alarmiert.

Aus bislang ungeklärter Ursache kam es in einem Dielheimer Industriebetrieb zu einem Brand an einer Maschine im Gebäudeinneren. Da die Feuerwehren aus Rauenberg und Dielheim bereits seit einigen Jahren sehr eng zusammenarbeiten, sei es beispielsweise bei Einsätzen auf Verbindungsstraßen wie der Kreisstraße 4170 oder auch bei der Wartung diverser Geräte, entschied der Einsatzleiter der Nachbargemeinde recht schnell die Feuerwehr Rauenberg zur Unterstützung hinzuzuziehen. Die Aufgabe der Rauenberger Wehr bestand zunächst darin mit einem Löschgruppenfahrzeug Atemschutzgeräteträger sowie das Sonderlöschmittel CO2 zur Verfügung zu stellen. Im weiteren Einsatzverlauf kam dann ebenfalls der Gerätewagen-Gefahrgut sowie ein weiteres Löschgruppenfahrzeug zum Einsatz.

Über die genannten Wehren hinaus waren die Feuerwehren aus Horrenberg sowie die Werkfeuerwehr der Heidelberger Druckmaschinen AG im Einsatz. Gemeinsam gelang es allen Beteiligten die Flammen zu löschen und ein Ausbreiten des Brandes auf das Gebäude zu verhindern. Nachdem alle Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht wurden, konnten die Kameradinnen und Kameraden unserer Wehr gegen 00.30 Uhr die verdiente Nachtruhe antreten.

 

Eingesetzte Kräfte:

FF Dielheim: LF 8/6, TLF 8/18, GW-T, MTW

FF Horrenberg: LF 10/6, MTW

FF Rauenberg: HLF 20/20, LF 16/12, GWG

WF HDM: LF 20, KdoW

Rettungsdienst

Polizei

Bereitstellungsplatz Atemschutz

Zwei der drei Rauenberger Fahrzeuge

Einsatz vom 20.06.15

Verkehrsunfall auf B39 lief glimpflich ab

 

Rauenberg: [JH] Glück im Unglück hatten die Insassen zweier Pkw welche am frühen Samstagnachmittag auf der Bundestraße 39 bei Rauenberg verunfallten. Der Unfall ereignete sich gegen 13.30 Uhr an der Ampelanlage in Höhe der Firma Reno-Schuhe. Warum es zu dem Unfall kam ist bislang nicht bekannt.

Betroffen waren zwei Frauen sowie zwei Kinder. Die Kinder blieben voraussichtlich unverletzt während die beiden Frauen nach der Erstversorgung durch einen Notarzt in umliegende Krankenhäuser eingeliefert wurden. Neben dem Rettungsdienst, welcher mit einem Notarzt sowie zwei Rettungswagen im Einsatz war, waren auch die Feuerwehr aus Rauenberg sowie die Werkfeuerwehr PZN, welche sich gerade auf dem Weg zu einer Übung befanden, im Einsatz. Die Feuerwehren übernahmen die Erstversorgung der Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sowie die Sicherstellung des Brandschutzes. Auch wurde der Verkehr abgesichert und auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen. Im Anschluss übernahm die Polizei aus Wiesloch die Ermittlungsarbeiten. Nach ca. eineinhalb Stunden konnte der Einsatz beendet werden.

 

Eingesetzte Kräfte:

FF Rauenberg: HLF 20/20

WF PZN: LF 8/6

Rettungsdienst: 2 RTW, 1 NEF

Polizei: 2 Streifenwagen

Einsatz vom 06.06.15

Sieben Wochen altes Baby im Fahrzeug eingeschlossen

 

Rauenberg: [FS] Am Samstag, den 06.06.2015, wurde die Feuerwehr Rauenberg gegen 21.17 Uhr von der ILS Rhein-Neckar zu einer Hilfeleistung in den Spitzäcker alarmiert. Mit der Einsatzmeldung „Kind in Fahrzeug eingeschlossen“, machten sich die Helferinnen und Helfer innerhalb kürzester Zeit auf den Weg zur Einsatzstelle.

Was war passiert: Eine Familie war gerade beim Entladen ihres Fahrzeuges, wobei auf dem Rücksitz noch das sieben Wochen alte Baby untergebracht war. Noch bevor das Kind aus dem Fahrzeug geholt werden konnte, verschloss sich das Fahrzeug aus ungeklärten Gründen von selbst. Da sich die Eltern in dieser Situation nicht mehr zu helfen wussten, riefen Sie die ortansässige Feuerwehr zur Hilfe. Bereits kurze Zeit nach der Alarmierung traf das Hilfeleistungslöschfahrzeug an der Einsatzstelle ein. Zuerst wurde die Lage erkundet und ein Feuerwehrsanitäter zur Betreuung der aufgelösten Mutter abgestellt.

Da die Außentemperaturen auch noch sehr hoch waren, entschloss man sich zusammen mit dem Vater, ein kleines Seitenfenster des Fahrzeuges zu zerstören, da alle anderen Möglichkeiten zu lange gedauert hätten. Hierzu kam das Glasmanagement zum Einsatz. Innerhalb kürzester Zeit konnte hierdurch das Fenster entfernt werden, sodass keine Gefahr mehr für das Baby bestand.

Die Türen konnten über das Fenster geöffnet werden und das Baby konnte wohlbehalten den Eltern übergeben werden.

Zum Abschluss sicherte die Feuerwehr das eingeschlagene Seitenfenster mittels einer Folie. Nach ca. 10 Minuten konnte der Einsatz beendet werden.

 

Eingesetzte Kräfte:

FF Rauenberg: HLF 20/20, LF 16/12

Einsatz vom 27.05.15

Schmorbrand in Waschmaschine ist Auslöser für Feuerwehreinsatz

 

Rauenberg: [JH] Glück im Unglück hatten die Bewohner eines Einfamilienhauses am späten Mittwochabend als Sie wenige Minuten vor 22 Uhr einen Brandgeruch in Ihrer Wohnung feststellten. Schnell wurden Sie durch den beißenden Geruch in Richtung des Badezimmers gelenkt. Was dann geschah war goldrichtig: „Unmittelbar wurde der Notruf abgesetzt und die Stromversorgung der Waschmaschine unterbrochen.“ Durch das Unterbrechen der Stromversorgung wurde der Schmorbrand, welcher noch in der Entstehungsphase war, gestoppt. Durch die frühzeitige Alarmierung der Einsatzkräfte konnten diese recht schnell und, von Seiten des Brandverlaufes gesehen, recht frühzeitig eingreifen. So beschränkte sich die Arbeit der Rauenberger Floriansjünger auf eine Kontrolle der Maschine mittels Wärmebildkamera sowie den Transport des Gerätes in den Hof. Nachdem das Badezimmer kurzzeitig gelüftet wurde bestand für die Bewohner keinerlei Gefahr und Sie konnten Ihre Nachtruhe antreten.

 

In diesem Zusammenhang möchten wir nochmals auf die Rauchmelderpflicht hinweisen, welche in Baden-Württemberg seit dem 01.01.2015 für alle Gebäude gilt. Fragen und Antworten zu diesem Thema finden Sie auch im Internet unter:

Fragen und Antworten zur Rauchmelderpflicht

Einsatz vom 23.05.15

Defekter Heizöltank machte Feuerwehreinsatz nötig

 

Dielheim: [FS] Am Samstag, den 23.05.2015, wurde die Feuerwehr Rauenberg gegen 08:44 Uhr mit dem Gerätewagen-Gefahrgut zur Unterstützung der Kameraden aus Dielheim gerufen.

Was war passiert:

Im Keller eines Wohnhauses in der Mozartstraße in Dielheim war ein eingebauter Heizöltank aus ungeklärter Ursache leck geschlagen. Das Heizöl floss in die Auffangwanne des Öltanks.

Mit der Gefahrgutumfüllpumpe des Gerätewagen-Gefahrgut wurde das ausgelaufene Öl in einen bereitstehenden Behälter gepumpt. Das Leck konnte zwar lokalisiert, aber bedingt durch die Enge, nicht abgedichtet werden.

Eine angeforderte Spezialfirma übernahm anschließend das Umpumpen des gesamten Tankinhaltes in bereit gestellte Behälter. Insgesamt wurden ca. 7000 Liter Heizöl umgepumpt. Im Anschluss wurde das Auffangbecken dann noch gereinigt. Ebenfalls wurde hier von Seiten der Feuerwehr das verbleibende Öl-Wasser-Gemisch aufgenommen. Darüber hinaus wurde während den gesamten Pumpmaßnahmen der Brandschutz sichergestellt.

Nach ca. drei Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Für die Umwelt bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr.

 

Eigesetzte Kräfte:

FF Dielheim: GW-T, LF8/6,VRW

FF Rauenberg: GW-G, MTW

Einsatz vom 21.04.15

Großbrand in Wiesloch beschäftigte die Feuerwehren

 

(mfr) Kurz vor 21 Uhr brach am Dienstagabend ein Feuer in einem als Lager- und Produktionshalle genutzten Gebäudekomplex in der Wieslocher Römerstraße aus. Ein weithin sichtbarer Rauchpilz wies den Hilfskräften den Weg in den östlichen Teil der Stadt. Bei Ankunft der ersten Einheiten der Wieslocher Abteilungsfeuerwehr schlugen bereits Flammen aus den Fenstern und dem Dach der betroffenen Halle. Rund um das brennende Gebäude stand dichter Rauch in den Straßen. Als Ziel der ersten Löschmaßnahmen galt die Abschirmung eines angebauten Bürotraktes und weiterer Gebäude in direkter Nachbarschaft. Um diese Aufgabe und die folgenden Maßnahmen zu bewältigen, wurden unverzüglich alle Abteilungswehren der Gesamtfeuerwehr Wiesloch und der umliegenden Städte und Gemeinden zur Unterstützung gerufen. Mittels einer sogenannten Riegelstellung gelang es erfolgreich, ein Übergreifen auf den Bürotrakt zu verhindern. Der rasanten Brandausbreitung im rückwärtigen Gebäudeteil, auf eine Gesamtfläche von rund 1.200 Quadratmetern, war jedoch nichts entgegen zu setzen. Um den eigentlichen Brandherd zu bekämpfen, wurde von verschiedenen Seiten, über zwei Drehleitern und einen Teleskopmast ein Außenangriff koordiniert. Hierzu kamen mehrere Dutzend Atemschutzgeräteträger zum Einsatz. Im Inneren der Halle konnte wegen akuter Einsturzgefahr kein Löschangriff vorgenommen werden. Zur Deckung des großen Löschwasserbedarfs an der Einsatzstelle, mussten über mehrere hundert Meter Förderleitungen bis zum Leimbach verlegt werden. Die Wasserversorgung aus dem städtischen Wassernetz bereite der Feuerwehr zeitweise große Herausforderungen. Noch am Abend führten die Walldorfer und die Leimener Feuerwehr mit Spezialfahrzeugen Messungen durch, die eine Gefahr für die Bevölkerung ausschließen konnten. Vorsorglich wurden die Anwohner jedoch per Rundfunkdurchsagen zum Schließen von Türen und Fenstern aufgerufen. Hinsichtlich der Beurteilung der Statik der Brandruine und zur Sicherheit der Einsatzkräfte wurde ein Statik-Fachberater des THW Ladenburg hingezogen. Außerdem stellte die Schnelleinsatzgruppe Brand des Wieslocher DRK-Ortsvereins Sanitätspersonal zur Eigensicherung bereit. Ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten leicht verletzt und musste behandelt werden. Weitere Mitglieder des Ortsvereins kümmerten sich um die Verpflegung der rund 160 eingesetzten Helfer. Die Löscharbeiten zogen sich über die gesamten Nachtstunden bis in den Mittag des 22. April. Die Brandursachenermittlungen übernahm die Kriminalpolizei bereits am Dienstagabend auf. Oberbürgermeister Franz Schaidhammer informierte sich vor Ort bei Stadtbrandmeister Peter Hecker und dem im Einsatz befindlichen Bürgermeister Ludwig Sauer über die Löschmaßnahmen. Zur Unterstützung der Einsatzleitung kamen außerdem Kreisbrandmeister Peter Michels und Unterkreisführer Jürgen Förderer hinzu.

 

Eingesetzte Einsatzkräfte

Feuerwehr Wiesloch: Abt. Wiesloch, Baiertal, Frauenweiler und Schatthausen

Unterkreis Wiesloch: FF Rauenberg, FF Mühlhausen, FF Dielheim, Werkfeuerwehr PZN, Unterkreisführungsgruppe

Unterkreis Walldorf: FF Walldorf, FF Nußloch, FF Leimen

Feuerwehr Sinsheim: Abt. Sinsheim

Kreisführung: Kreisbrandmeister, stv. Kreisbrandmeister, Unterkreisführer

Weitere Kräfte: Polizei, Rettungsdienst, THW Wiesloch-Walldorf, THW Ladenburg, DRK Wiesloch/SEG Brand, Stadtverwaltung, Stadtwerke Wiesloch, Bauhof Wiesloch, Energieversorger

Einsatzkräfte: ca. 160 Personen

 

Quelle:

Bericht: Marco Fritz (Feuerwehr Wiesloch)

Bilder: Björn Dobroschke (Feuerwehr Malschenberg

Einsatz vom 16.04.15

Person aus misslicher Lage befreit

 

[FS] Am Donnerstag, den 16.04.2015, wurde die Feuerwehr Rauenberg sowie die Feuerwehrsanitäter der Gesamtwehr gegen 16:22 Uhr von der Integrierten Leistelle Rhein-Neckar  zu einer Personenrettung in den Eichenweg gerufen.

Als die Einsatzkräfte kurze Zeit später an der Einsatzstelle eintrafen fanden Sie folgende Lage vor: „Eine Person war zwischen einer Mauer und einem Fahrzeug eingeklemmt.“

Die Feuerwehr Rauenberg sicherte zuerst das Fahrzeug gegen weiteres Wegrollen ab um anschließend mittels Rettungsschere den Pfosten eines Maschendrahtzaunes zu entfernen. Während der Befreiung wurde die Person durch Feuerwehrsanitäter betreut. Die Person konnte unverletzt aus der misslichen Lage befreit werden. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes kümmerten sich Feuerwehrsanitäter um den Verunfallten, welcher anschließend zur Kontrolle in eine Klinik gebracht wurde. Nach ca. 15 Min. konnte der Einsatz beendet werden.

 

Eingesetzte Kräfte: 

FF Rauenberg: HLF 20/20, LF 16/12

Polizei Wiesloch

Notarzt (Johanniter Mannheim)

RTW (Malteser Wiesloch)

Einsatz vom 07.04.15

Brennender Kleintransporter war schnell gelöscht

 

[FS] Am frühen Dienstagmorgen, den 07.04.2015, wurde die Feuerwehr Rauenberg gegen 06:41 Uhr von der Leitstelle-Rhein-Neckar mit dem Alarmstichwort „brennender Kleintransporter“ in die Dielheimerstraße gerufen. Nur wenige Minuten nach der Alarmierung rückte das Hilfeleistungslöschfahrzeug zur Einsatzstelle aus.

Beim Eintreffen stellte sich folgende Lage dar: „Der Fahrzeugführer hatte das Feuer selbst mit einem Feuerlöscher im Motorraum gelöscht.“ Die Aufgaben der Feuerwehr beschränkten sich somit lediglich auf die Kontrolle des Motorraumes mittels Wärmebildkamera sowie kleinere Nachlöscharbeiten mit Hilfe der Schnellangriffsleitung des HLF. Nach wenigen Minuten konnte der Einsatz beendet werden.

 

Eingesetzte Kräfte:

FF Rauenberg: HLF 20/20, LF16/12

Polizei Wiesloch

Einsatz vom 29.01.2015

Mehrere Unfälle verursacht durch Eisglätte

 

[FS] Am Donnerstag, den 29.01.2015, wurden die Feuerwehren Rauenberg und Malschenberg bereits um 08:21 Uhr zum zweiten Mal an diesem Tag alarmiert.

Was war passiert: „Bedingt durch glatte Straßen kam es im gesamten Rhein-Neckar-Kreis zu mehreren Verkehrsunfällen, so auch auf der Kreisstraße 4166 Abfahrt Malschenberg.“

Eine Autofahrerin kam ins Schleudern und überschlug sich. Hierbei zog Sie sich Verletzungen zu und musste durch den Rettungsdienst in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht werden.

Bei dem Überschlag riss die Ölwanne des Fahrzeuges sodass sich das Öl über die Straße und den Böschungsgraben ergoss. Von den Feuerwehren wurde mittels Bindemittel das ausgelaufene Öl aufgenommen sowie das verunreinigte Erdreich im Böschungsbereich abgetragen. Weiterhin wurde die Batterie an dem verunfallten Fahrzeug abgeklemmt um einer Brandgefahr vorzubeugen.

Zur Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeuges war die Kreisstraße für ca. 1,5 Stunden voll gesperrt. Zur Warnung anderer Verkehrsteilnehmer wurde die Unfallstelle zusätzlich mit Warnschildern versehen.

 

Eingesetzte Kräfte:

Rettungsdienst: RTW

Polizei Wiesloch: zwei Streifen

FF Rauenberg: HLF 20/20

FF Malschenberg: LF 8/6, MTW

Einsatz vom 29.01.2015

Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

 

[Mfr] Kurz nach 5 Uhr am Morgen ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der Landesstraße 594. Dort kam eine Fahrerin, vermutlich durch Straßenglätte, von der Fahrbahn ab und überschlug sich im Seitenstreifen.

Da der exakte Unfallort zunächst schwer zuzuordnen war, alarmierte die Integrierte Leitstelle Rhein-Neckar die Abteilungswehr aus Wiesloch und die Gesamtfeuerwehr Rauenberg. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte aus Wiesloch übernahmen die Befreiung der Person. Diese wurde durch den Unfall glücklicherweise nicht im Fahrzeug eingeklemmt, blieb jedoch verletzt in dem kopfüber liegenden PKW zurück. Durch einen rückwärtigen Zugang erfolgte die Befreiung und anschließende Übergabe an die Kollegen des Rettungsdienstes und den Notarzt. Parallel sicherten die Helfer die Einsatzstelle ab und leuchteten sie großräumig aus.

Unsere Einsatzkräfte mussten aufgrund des Unfallherganges nicht mehr tätig werden und konnten die Einsatzstelle nach wenigen Minuten wieder verlassen. Insgesamt war die Feuerwehr Abteilung Rauenberg mit 2 Fahrzeugen und 21 Mann im Einsatz.

 

Eingesetzte Kräfte:

FF Wiesloch: LF 20/16, TLF 20/40, RW 2, VRW

FF Rauenberg: HLF 20/20, LF 16/12

FF Malschenberg: LF 8/6

FF Rotenberg TSF-W

Rettungsdienst: NEF, RTW

Polizei: 2 Streifenwägen

Einsatz vom 10.01.2015

Auslaufende Betriebsstoffe nach Verkehrsunfall

 

[FS] Am Samstag, den 10. Januar 2015, wurde die Feuerwehr Rauenberg gegen 18:44 Uhr durch die Polizei zur Fahrbahnreinigung alarmiert.

Infolge eines Verkehrsunfalles kam es zum Auslaufen von Betriebsmitteln zweier PKW. Die Freiwillige Feuerwehr Rauenberg rückte nur wenige Minuten nach der Alarmierung mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug, HLF 20/20, zur Einsatzstelle aus.

Die ausgelaufenen Betriebsmittel wurden mittels Bindemittel aufgenommen, die Fahrbahn gereinigt und durch Warndreiecke gesichert.

Nach ca. einer halben Stunde konnte der Einsatz beendet werden und die Fahrbahn-sperrung in Richtung Mühlhausen aufgehoben werden.

 

Eingesetzte Kräfte:

Polizei Wiesloch

FF Rauenberg: HLF20/20, MTW