Einsatzberichte 2016

Einsatz vom 28.11.16

Schneller Feuerwehreinsatz verhindert Schlimmeres

Brand an Heizungsanlage verlief glücklicherweise verhältnismäßig glimpflich

 

Rauenberg: [JH] Am frühen Montagnachmittag wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren Rauenberg, Rotenberg, Malschenberg und Wiesloch zum Brand einer Heizungsanlage in den Weieräckern in Rauenberg gerufen.

Als die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eintrafen, stellten Sie einen fortgeschrittenen Entstehungsbrand an der Heizungsanlage fest. Problematisch hierbei war, dass sich die Heizungsanlage im Dachgeschoss befand weshalb die Gefahr eines Dachstuhlbrandes und somit eines erheblichen Schadens bestand.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehren Rauenberg und Rotenberg gingen daher unverzüglich zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor, während die Einsatzkräfte der Wieslocher Drehleiter einen Rauch- und Wärmeabzug im Dach schufen. Mit vereinten Kräften gelang es aufgrund des massiven Kräfteaufgebotes glücklicherweise recht schnell den Brand zu kontrollieren und somit eine Ausbreitung auf den gesamten Dachstuhl zu verhindern.

Alles in Allem kann man zurückblickend von einem verhältnismäßig geringen Schaden sprechen. Die Feuerwehren waren unter der Leitung von Einsatzleiter, Friedrich Sommer, mit 10 Fahrzeugen und ca. 35 Einsatzkräften im Einsatz.

 

Quelle:

Bericht: J. Haupt

Bilder: FF Rauenberg, FF Wiesloch

Einsätze vom 20.11.16

Einsatzreicher Sonntag für die Floriansjünger

 

Malschenberg: [JH] Am frühen Sonntagvormittag wurden die Einsatzkräfte aus Malschenberg und Rauenberg zu einer Türöffnung im Ortsteil Malschenberg alarmiert. Die Sozialstation rief die Feuerwehr zur Hilfe, da deren Patient die Tür nicht öffnete. Aufgrund dieser Tatsache musste man vom schlimmsten ausgehen und vermutete eine hilflose Lage.

Nur wenige Minuten nach der Alarmierung trafen beide Wehren an der Einsatzstelle ein. Nach einer ausführlichen Erkundung des Gebäudes konnte ein gekipptes Fenster im ersten Obergeschoss gesichtet werden über welches man sich im weiteren Einsatzverlauf einen Zugang zum Gebäude verschaffte. Hierzu musste unter anderem die Steckleiter in den Einsatz gebracht werden. Nach der Kontrolle der Räumlichkeiten konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Die Person konnte Zuhause nicht angetroffen werden.

Nach kurzer Ermittlung der Polizei wurde die Person bei der Ausübung deren Hobby angetroffen und war glücklicherweise wohlauf.

Rauenberg: [JH] Bereits wenige Stunden nach dem ersten Einsatz des Tages wurden die Einsatzkräfte der Abteilung Rauenberg erneut alarmiert. Gegen dreiviertel sieben am Abend meldete die Integrierte Leitstelle einen Frontalzusammenstoß zweier Fahrzeuge auf der K4170 zwischen Rauenberg und Dielheim.

Noch bevor die Einsatzkräfte zur Einsatzstelle ausrückten gab die Polizei Entwarnung. Nach Kontrolle der Örtlichkeit konnte kein Unfall gesichtet werden wodurch die Feuerwehr den Einsatz abbrechen konnte.

Viel Glück also für alle Beteiligten. Bei beiden Einsätzen kam niemand zu Schaden worüber alle Beteiligten froh sein können.

 

Eingesetzte Einsatzkräfte an diesem Tag:

FF Rauenberg: HLF 20/20

FF Malschenberg: LF 8/6, MTW

FF Rotenberg: MTW

Rettungsdienst: mehrere RTW

Polizei: mehrere Streifenwägen

 

Quelle:

Bericht: J. Haupt

Bilder: F. Sommer

Einsätze vom 14.08.2016

Tierrettung und Türöffnung erfordern Feuerwehreinsatz

 

Rauenberg: [JH] Am frühen Sonntagnachmittag wurden die Einsatzkräfte aus Rauenberg zu einer Tierrettung auf dem Gelände des Rauenberger Winzermuseum gerufen. Eine Katze war mit Ihren Pfoten in einer Astgabel eingeklemmt und konnte sich nicht selbstständig befreien. Innerhalb kürzester Zeit wurde eine Steckleiter gestellt, die Katze befreit und vom Baum gerettet.

Bereits zum zweiten Einsatz des Tages wurde die Wehr dann um kurz vor 23 Uhr alarmiert. „Türöffnung, Person in hilfloser Lage“ Liesen die Meldeempfänger der Einsatzkräfte verlauten. Kurze Zeit später rückte das Hilfeleistungs- löschgruppenfahrzeug zur Einsatzstelle aus. Nach einer kurzen Erkundung konnte ein Zugang zur Wohnung über ein gekipptes Fenster geschaffen werden. Die Patientin wurde an den Rettungsdienst übergeben, sodass die Wehrleute auch diesen Einsatz recht schnell beenden konnten.

 

Eingesetzte Kräfte:

Tierrettung:

FF Rauenberg: HLF 20/20

Türöffnung:

FF Rauenberg: HLF 20/20

FF Rotenberg: MTW

Polizei: 1 Streifenwagen

Rettungsdienst: 1 Rettungswagen

Einsatz vom 30.05.2016

Unwetter „Elvira“ sorgt für Großeinsatz von Rettungskräften

 

Dielheim/Baiertal: [JH] In der Nacht von Sonntag auf Montag zog die Unwetterfront „Elvira“ über Deutschland hinweg und hinterließ auch in der Metropolregion Rhein-Neckar sichtbare Folgen. So trat beispielsweise in Dielheim der Leimbach und in Baiertal der Gauangelbach über die Ufer. Zahlreiche weitere Gemeinden waren von der Katastrophe betroffen.

 

Die Freiwillige Feuerwehr Rauenberg Abteilung Stadt wurde gegen 04.18 Uhr zu ihrem ersten Einsatz an diesem Tag alarmiert. Mit den ca. 500 Sandsäcken, welche die Feuerwehr vorhält, rückten wir zur Unterstützung der Kameradinnen und Kameraden in Dielheim aus. Im weiteren Einsatzverlauf wurde dann ebenso der Gerätewagen-Gefahrgut hinzugezogen um vollgelaufene Keller auszupumpen. Beispielsweise galt es hier einen undichten Heizöltrank zu begutachten. Insgesamt unterstützten wir die Kameraden in Dielheim an insgesamt drei Einsatzstellen.

Noch während die Einsatzkräfte in Dielheim tätig waren folgte der nächste Alarm. Angefordert wurde die Unterkreisführungsgruppe nach Baiertal, da dort der gesamte Ortskern überflutet wurde. Nachdem der Gerätewagen-Gefahrgut seine Dienste in Dielheim verrichtet hatte, wurde auch dieser nach Baiertal angefordert, da auch dort ein Heizöltank zu platzen drohte.

Gegen 08.04 Uhr wurde dann ein vollgelaufener Keller in Rauenberg gemeldet. Diese Einsatzstelle wurde kurze Zeit später durch weitere Einsatzkräfte mit dem Löschgruppenfahrzeug abgearbeitet.

Nachdem die Einsatzstelle in Rauenberg abgearbeitet wurde, rückte auch das Löschgruppenfahrzeug nach Baiertal nach und übernahm dort zwei weitere Einsatzstellen.

 

Insgesamt war die Feuerwehr Rauenberg an diesem Tag mit drei Fahrzeugen und circa 15 Einsatzkräften an acht Einsatzstellen tätig. Der Einsatz sowie die nachfolgenden Aufräumarbeiten zogen sich von 04.18 Uhr bis ca. 17.10 Uhr. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen hilfsbereiten Bürgerinnen und Bürgern beider Gemeinden bedanken, welche die Einsatzkräfte sowohl mit Getränken als auch mit kleineren Snacks versorgten. Allen Betroffenen wünschen wir viel Kraft und Geduld um die entstandenen Schäden schnellst- möglich zu beseitigen.

 

Quelle:

Bilder: FF Wiesloch & FF Rauenberg

Bild 1: Ortskern von Baiertal nach Überschwemmung

Bild 2: Vollgelaufener Keller in Dielheim

Einsatz vom 05.04.2016

Verkehrsunfall erfordert Einsatz der Feuerwehr

 

Rauenberg: [JH] Zu einem schweren Verkehrsunfall wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Rauenberg und Dielheim am Dienstag, den 05.04.2016, um kurz nach 17 Uhr alarmiert. Aus bislang ungeklärter Ursache stießen zwei Fahrzeuge auf der Kreisstraße 4170 zusammen, wodurch eine Person in ihrem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Drei weitere Personen wurden leicht verletzt.

Die Feuerwehren, welche aus Rauenberg und Dielheim herbeieilten, trafen bereits wenige Minuten nach der Alarmierung an der Einsatzstelle ein. Die zuerst eingetroffenen Kräfte aus Dielheim begannen unverzüglich mit der Befreiung der eingeklemmten Person und wurden hierbei wenige Sekunden später durch die Kräfte aus Rauenberg unterstützt. Mit Hilfe von schwerem hydraulischen Rettungsgerät wurde das Dach des Fahrzeuges entfernt und die Person anschließend mit Hilfe eines sogenannten Spineboard (Rettungsbrett) gerettet. Die Arbeit der beiden Wehren verlief wie gewohnt Hand in Hand. Nach notärztlicher Versorgung wurde die Person im Anschluss in eine Klinik geflogen. Die Leichtverletzten wurden durch Rettungswagen in umliegende Kliniken eingeliefert. Neben den Feuerwehren war der Rettungsdienst mit einem Großaufgebot von vier Rettungswagen, einem Notarztfahrzeug sowie einem Rettungshubschrauber im Einsatz. Ebenso war die Polizei mit mehreren Streifenwagen vor Ort.

Während der Rettungsmaßnahmen sowie der Unfallaufnahme war die Kreisstraße für rund 2,5 Stunden voll gesperrt.

 

Video zum Einsatz

 

Eingesetzte Kräfte:

FF Rauenberg: HLF 20/20, LF 16/12, MTW

FF Dielheim: VRW, LF 8/6, MTW

Rettungsdienst: 4 RTW, 1 NEF, 1 RTH

Polizei: mehrere Streifenwagen

 

Quelle:

Bild: B. Dobroschke

Video: Rene Priebe (PR Video)

Einsatz vom 02.04.2016

Brand durch eine Indiktionskochplatte erforderte den Einsatz der Feuerwehr

 

Malschenberg: [BD] Am frühen Samstagnachmittag des 02. April 2016 wurde die Feuerwehr Malschenberg mit dem Alarmstichwort F2 Zimmerbrand parallel mit der Abteilung Rauenberg nach Malschenberg alarmiert.

Bei der Verwendung einer Induktionskochplatte kam es zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung. Kurze Zeit nach der Alarmierung der Feuerwehr konnten die Hausbewohner die Induktionskochplatte auf den Balkon und vom Balkon auf einen Innenhof verbringen und mit der Hilfe eines Pulverlöschers den Brand löschen.

So war beim Eintreffen der Feuerwehren, der Polizei und des Rettungsdienstes keine unmittelbare Gefahr mehr vorhanden. Nach Belüftungsmaßnahmen und der Kontrolle der Wohnung sowie des Brandherdes konnte der Einsatz nach rund einer Stunde abgeschlossen werden.

 

Eingesetzte Kräfte:

FF Malschenberg: LF 8/6

FF Rauenberg: HLF 20/20

Rettungsdienst: RTW

Einsatz vom 13.03.2016

Türöffnung erforderte Einsatz der Feuerwehr

 

Rauenberg: [JH] Am frühen Sonntagabend wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Rauenberg zur Unterstützung von Rettungsdienst und Polizei alarmiert. Ein medizinischer Notfall erforderte die notfallmäßige Öffnung einer Hauseingangstür. Noch bevor die Kräfte von Rettungsdienst und Polizei an der Einsatzstelle eintrafen, konnten die Kräfte der Rauenberger Wehr die Tür öffnen und die Versorgung der Patientin einleiten. Nach der Versorgung durch den Rettungsdienst wurde die Patientin im Anschluss in eine Klinik eingeliefert. Die Feuerwehr war mit zwei Fahrzeugen und zehn Einsatzkräften im Einsatz. Von Seiten des Rettungsdienstes waren ein Rettungswagen sowie ein Notarztfahrzeug im Einsatz. Die Polizei Wiesloch war mit einem Streifenwagen vor Ort.

Einsatz vom 11.03.2016

Gartenhaus wurde Raub der Flammen

 

Rauenberg: [FS] Am Freitagvormittag, den 11.03.2016, wurde die Feuerwehr Rauenberg gegen 11:26 Uhr zu einem Gartenhausbrand in den Eschenweg gerufen.

Beim Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges brannte das Gartenhaus im inneren in voller Ausdehnung. Drei Trupps unter Atemschutz bekämpften das Feuer. Trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehr konnte ein Ausbrennen der Hütte nicht verhindert werden. Nach ca. eineinhalb Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

Eingesetzte Kräfte:

FF Rauenberg: HLF 20/20, LF 16/12, MTW

Polizei: Revier Wiesloch und Mühlhausen

Rettungsdienst: ASB Heidelberg

Einsatz vom 24.02.2016

Schwelbrand in altem Fachwerkhaus

 

Rotenberg: [FS] Zu einem Schwelbrand in einem alten Fachwerkhaus wurden die Feuerwehren aus Rotenberg und Rauenberg am 24.02.2016 gegen 15:28 Uhr alarmiert.

Beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges wurde eine Verrauchung des Gebäudes festgestellt, worauf der Einsatzleiter die sofortige Nachalarmierung der Feuerwehr Rauenberg veranlasste. Folgende Lage stellte sich anschließend dar: Aus ungeklärter Ursache fing ein eingemauerter Holzbalken in der Nähe des Kamins Feuer und schwelte vor sich hin.

Zwei Trupps unter Atemschutz kontrollierten das Gebäude. Im weiteren Verlauf wurde das Mauerwerk geöffnet und das Feuer mittels Co2 Löscher erstickt. Ebenso wurden die Räumlichkeiten mittels Überdruckbelüftung rauchfrei gemacht. Die geöffneten Stellen und das Mauerwerk wurden mittels Wärmebildkamera auf weitere Glutnester kontrolliert.

Nach ca. einer Stunde konnte die Feuerwehr Rauenberg den Einsatz beenden während die Feuerwehr Rotenberg noch etwas länger vor Ort verblieb um die Temperaturen des Mauerwerks zu kontrollieren. Durch das schnelle Eingreifen der Wehren konnte ein größerer Schaden vermieden werden.

 

Eingesetzte Kräfte:

FF Rauenberg: HLF 20/20, MTW

FF Rotenberg: TSF-W, MTW

Einsatz vom 11.02.2016

Verkehrsunfall erforderte Einsatz von Feuerwehr & Rettungsdienst

 

Rauenberg: [JH] Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am frühen Donnerstagmorgen  gegen 07.30 Uhr  auf der Bundesstraße 39 zwischen Rauenberg und Mühlhausen. Die Feuerwehren, welche aus Rauenberg, Mühlhausen und Wiesloch herbeieilten, fanden zwei schwerverletzte Personen vor. Nachdem beide Fahrzeuge vermutlich frontal zusammenstießen, wurde die eine Person in Ihrem Fahrzeug eingeklemmt während sich die andere noch selbstständig aus dem Fahrzeug befreien konnte. Die zuerst eingetroffenen Kräfte aus Mühlhausen begannen unverzüglich die eingeklemmte Person zu befreien. Aufgrund der Schwere der Verletzungen  wurden Sie im weiteren Einsatzverlauf durch die Feuerwehren aus Rauenberg und Wiesloch unterstützt. Nachdem die Befreiungsmaßnahmen, mittels schwerem Gerät, abgeschlossen werden konnten, wurden die Batterien der Fahrzeuge abgeklemmt und die Straße grob gereinigt. Bevor die Straße für den Verkehr freigegeben werden konnte wurde eine Fachfirma zu Reinigung hinzugezogen. Zur Versorgung der Verletzten waren drei Rettungswagen, zwei Notärzte sowie ein Rettungshubschrauber im Einsatz.

Nach circa zweieinhalb Stunden konnte der Einsatz beendet werden.

 

Eingesetzte Kräfte:

FF Rauenberg: HLF 20/20, LF 16/12, MTW

FF Mühlhausen: HLF 10/6

FF Wiesloch: RW 2

Rettungsdienst: 3 RTW, 2 NEF, 1 RTH

Polizei: mehrere Streifenwagen